Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IV (1900)
- Issue
- 4 (Juli-August 1900)
- Date
- 1900-07-01
- Page
- Seite 115 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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115 wo ausdrücklich hinzugefugt ist, dass unter dem ersten נ ein scheua unter dem zweiten ein cere steht, oder das auch Sb. S. 48, Z. 28 an• geführte Beispiel $אי, fern. אי$ה> Pl«r. m. אי#ים (selbst wenn wir es mit Sb. in אי^ים emendieren wollten), fern. אי1$ת> oder man sehe siich die Paradigmen bei P. an, die von Fehlern wimmeln, wie sie eben nur ein unwissender Anfänger, nicht aber ein mechanisch arbeitender Drucker verschulden kann, und man wird zugeben müssen, dass die elementare Unkenntniss des Hebr. bei P. die meisten Fehler erklärt. Auch P.’s aus dem Jahre 1508 stammender Abriss der hebr. Grammatik zeigt nach dieser Dichtung hin keinen grossen Fortschritt. — Das. Z. 5, v. u. ist das Wort ״häufig“, eine Zuthat Sb.’s, zu streichen. - S. 49, Z. 3 ff. Das Paradigma פקד und die Anordnung der Verbalormen ist wiederum ganz nach Mos. Kimchi. — Das. Z. 21 st. חןי» das bei P. nicht steht, L |!ד oder Adverbium affirmandi bei P. ist nur |5, optandi nur |מי יךן; Sb. ist wieder ungenau. — S. 50, Z. 2 u. 8, vgl. das oben zu S. 48 Z. 16 bemerkte. — S. 51, Z. 21 ff. Hauptquelle der hebräisch-grammatischen Kenntnisse P.’s. ist jedenfalls der Mahalach des Mos. Kimchi. Die Angaben bei Sb. sind hiernach zu berichtigen. Das eine Fragment, das mit שער המתג anfing, hat P. in seiner Grammatik kaum benutzt. — S. 52, Z. 18. Nach ״ut sit“ (vgl. S. 54, Z. 7) scheint פעל zu fehlen, hierauf lies: inquirenda autem sunt. — S. 58, Z. 7, st. des sinnlosen aliquo 1. aliquando. Sb. hat wohl das Zeichen der Abbreviatur übersehen. — Das. Z. 6 v. u. 1. copulativa und 8t. nullis (locis?) 1. nullisper — S. 54 Z. 9 ist bei Sb. völlig unverständlich. Statt des Semikolon nach ״suus“ ist ein Komma zu setzen, nach »singularibus« ein Komma. Das. Z. 13 nach »masculinum« muss das Komma gestrichen werden, da ,,intra constructionem“ (d. h. »im st. c.«) dazu gehört. Sb. scheint sich um den Sinn seines Textes wenig gekümmert zu haben. — S. 57, Z. lff. ist das Citat aus Capito durch Fehler (Druckfehler?) sehr entstellt, so namentlich Z. 3 st. asservante 1. asseverante, Z. 5 st. qualibet 1. quamlibet, Z. 6 st. praecipuit 1. praeripuit — S. 59, Z. 12 ist das Urtheil Sb.’s über Ps. hebräische Subscription viel zu günstig: Wer (1. מלא תיבל (תבל הארץ והמלואה מדעת האלהותו schreiben kann, verräth das gerade Gegenteil von Gewandheit im Ausdrucke. Dass statt והכוך zu lesen ist יהפוך und st. לעמים wohl לאמים, komme nicht weiter in Betracht. — Abschnitt HI (8. 60—90) handelt über P. als Exeget und Bibelübersetzer Sehr gering ist die Ausbeute für den Zweck, den Sb. bei seiner Arbeit sich gesetzt hat. Dem Verf. fallt (S. 66, Z. 24) in P.s exegetischen Werken ein fast völliger Mangel an grammatischen und etymologischen Anmerkungen auf. Aber das ist bei einem Manne wie P., dem es nur um christlich - theologische Bibelauslegung zu thun war, nicht im mindesten auffallend. — S. 79, Z. 17. Dass in der 1589 erschienenen lateinischen Bibelübersetzung von Münster der Einfluss P.’s sich geltend macht, ist mir trotz des von Sb. hinzugefügten ״ohne Zweifel“ höchst unwahrscheinlich. Der Verf., dem die Bibelübersetzung Münsters leider nicht zugänglich war (Anm. 43), bleibt den Beweis für seine Behauptung schuldig. — Abschnitt IV »P. als Kenner des rabbinischen Schriftthums« (S. 90—104) ist bereits von Steinschneider in dieser Zeitschrift IV, S. 50ff. in dem Artikel ״Christliche Heb-