Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IV (1900)
- Issue
- 4 (Juli-August 1900)
- Date
- 1900-07-01
- Page
- Seite 114 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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114 gesetzte Schewa bliebe (von der Anssprache) unberührt, das unter dem zweiten b aber würde als kurzes e gelesen“. ~ S. 45, Z. 3 statt יכו|נה O56* Sb.) steht bei P. ייכ^נה und statt jechonneneho (bei Sb.) — iechonneho (bei P.), dafür 1. iechoneneho; das. Z. 6 ist wiederum ungenau, da es bei P. nichretsu und nicheretsu heisst; das. Z. 10 ist ungenau, denn davon, dass das punctum compositum nur bei Gutturalbuchstaben sich findet, steht bei P. nichts, dagegen fehlt nach Z. 14 bei Sb* die Bemerkung P.’s z. St., dass nach einigen das Schewa compositum als langer Yollvocal gelesen werden müsse. — S. 45 Anm. 22. Die Buchstaben ג und ד mit Dagesch lene werden von P. darum nicht erwähnt, weil durch das Dagesch nicht eine Aenderung der Aussprache, wie bei תפכב bewirkt wird. Aehnlich gegenstandslos ist die Anm. 23 daselbst. Woher sollte auch ein Anfänger wie P. die Ausnahmen kennen, wo Dagesch in Gutturalen vorkommt? Ungenau ist wieder S. 46 Z. 2, dass P. das Raphe-Zeichen bei ג und ד vergisst. Er erwähnt es absichtlich nicht,, weil er nur von den 4 Buchstaben בכפת. sprechen will, bei denen das Raphe die Aussprache beeinflusst. — Daselbst Z. 4 st. »den(!) punctum jamimc bat P. richtig: punctum jamin. — Das. Z. 8 hat Sb. vergessen hinzuzufügen, dass unter pronomen relativum bei P. die Pronomina ejus, illius, ejusdem et caetera gemeint sind. — Das. Z. 10 vergisst Sb. hinzuzulugen, dass P. einige Zeilen früher vom Mappik sagt, dass es innerhalb oder unterhalb (vel subter locabile) des Buchstaben ה gesetzt werde. — Das. Z. 15 muss es statt »dieser Zeichen«, was gar keinen Sinn giebt,, heissen »der obenerwähnten Vocalzeichen«. <־— Das. Z. 24 st. }jpg hat P. Das Z. 26 ist die Schlussfolgerung, »dass zur Zeit P.s auch das n im allgemeinen nicht hörbar ausgesprochen wurde«, ־gewiss viel zu weitgebend. — Das. Z. 30. Dass P. den Terminus Pathach fnrtivum nicht gekannt hat, ist nicht zu verwundern, da , dieser Terminus erst bei Abraham de Balmes (Auf. des XVI. Jahrh.) vorkommt. — S 47, Z. 5 bietet wiederum eine falsche Uebersetzung des lateinischen Textes. P. (Gramm. F XIV verso, Z. 4ff.) sagt: ה posita in principio nominis significat hoc pronomen ille secundum otanes casus et genera. Sb. übersetzt: ה zur Bezeichnung der Casus und genera! S. 48, Z. 20 aber schreibt Sb.: ״n gilt demP. als Artikel des Nominativs“, ohne den Widerspruch mit dem vorher gesagten zu bemerken. — S. 47, Z. 12 statt »der 2. Pers.« 1. »der 3. Pers.« — Das. Z. 19 wiederum falsche Auffassung bei Sb. P. meint hier nicht die Verba פ״ו, sondern das sog. Waw conversivum bei der 3. Per«. Fut. — S. 48, Z. 3 soll heissen ״den Plural fern, anzeigend, nur ganz ausnahmsweise den PI. masc.“ — Das. Z. 7. Das bei P. hier angeführte von Sb. übergangene Beispiel 0*®){1ברי יי•) beweist, dass nach P. der st. c. des PI. m. richtig auf e und nicht, wie Sb. schreibt, auf i ausgeht. Es ist also bei P. statt »non im sed i« zu lesen »non im sed e«. — Das. Z. 16 meint Sb., dass wir die Interpunktionsfehler in den Paradigmen bei P. unmöglich diesem zur Last legen können, sondern der Unkenntnis des Druckers. Die Art der Fehler aber beweist unwiderleglich das Gegentheil. Es sind sicher UnwiBsenheitsfehler, durch Druckfehler noch vermehrt. Es würde hier zu weit führen, philologisch den Beweis dafür zu erbringen. Aber man denke z. B. an das bei P. (Gram. F XII verso, Z. 17) als Beispiel angeführte