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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1900-07-01 · 4 (Juli-August 1900) · p. Seite 116

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
IV (1900)
Issue
4 (Juli-August 1900)
Date
1900-07-01
Page
Seite 116 (sequence 20)
Language
German
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116 raisten“ unter ״Pellicamis“ beleuchtet und besprochen worden. Zu Steinschneider a. a. 0. S. 54, Z. 18 ff. bemerke ich, dass Hasmusim bei P. sich doch wohl auf Elia Levita סרק השמושים (CB Nr. 496035 hat dafür irrthümlich סרק השמוש) bezieht, und da3s die Zusammen wer fung dieser grammatischen Schrift mit der von Mos. Nakdan bei P. auf einem Gedächtnis• oder Schreibfehler P.’s beruhen mag. Die erste Ausgabe der Grammatik des Mos. Nakdan in der grossen Bibelausgabe Ven. 1524 25, die dem P. Vorgelegen hat, giebt keinen Anhaltspunkt för eine etwaige׳ Benennung des ס׳ דרכי הנקוד mit ס׳ השמושים. — Steinschn. a. a. 0. S. 56, Z. 9 שערי עוון cheint das Frag- ״ ment שער המתג (Sb. S. 7, Z. 5) zu sein. — Sb. S. 95 Anm. 37 muss es statt הלכות עבום heissen הלכות ע/,ז, da עכום statt ע״ז erst in Folge der Censur aufgekommen ist. Die bei Sb. S. 95 ff. gegebenen Uebersetzungsproben zeigen uns P.’s hebräische Kenntnisse in nicht gerade glänzendem Lichte. Die Arbeit Sb.’s wird ausser durch ihre inneren Mängel auch durch viele Druckfehler (darunter manche sinnstörnde z. B. S. 79, Z. 13 keine st. kleine; 81, 7 v. u. ahget st. äuget) und sogar stilistische Fehler verunziert, so S. 85 unten ff. ״dass P. ein gedrucktes Exemplar nicht besass und vielleicht überhaupt io den Händen weniger sich befand“; S. 36 Z. 6 ״P. wäre die Sache . . . mit Stillschweigen übergangen“; S. 78 Z. 7 v. n. ״dass an den Werken der Züricher Gelehrten nicht den geringsten Antheil P. hat“, womit gemeint ist, dass P. nicht geringen Antheil daran hat. Alles in Allem, eine Arbeit, die mehr guten Willen als tüchtiges Können, mehr Breite als Tiefe, mehr Anfängerschaft als Reife zeigt, eine Erstlingsarbeit, die nicht auf der Höhe der Wissenschaftlichkeit steht, wohl aber als ausreichender Befähigungsnachweis zu weiteren werthvolleren Arbeiten des Yerf. betrachtet werden darf. Br. N. Borges-Leipzig. J STORJOHANN, J., König David. Sein Leben und seine Psalmen. Autorisierte aus dem Norwegischen übertragene deutsche Ausgäbe von 0. Gleiss. 1. Band. Gütersloh, 0. Bertelsmann, 1900. XL u. 260 S. 8°. M. 3. [Ein vom christologisch-apologetischen Standpunkte aus unternomrnener Versuch, die in den Psalmenüberschriften David zageschriebenen Psalmen, sowie einige andere, als wirklich von David verlässt nachzuweisen. Auf den hebr. Text geht der homiletisierende Verf. nicht ein. — H.J STRACK; HERMANN L, Das Blut im Glauben und Aberglauben der Menschheit. Mit besonderer Berücksichtigung der ״Volksmedicin״ und des ״jüdischen ßlutritus.״ (Neubearbeitung der Schrift: ״Der Blutaberglaube.״) (— Schriften der Institutum Judaicum in Berlin. No. 14. München, G. H. Beck’sehe. Verlagsbuchhandlung, 1900. XII, 208 S. 8°. M. 2,50. [Die 5.—7. Auflage dieses wahrhaft aufklärenden Werkes und dennoch die Vorkommnisse in Mähren, Galizien und Könitz! Man sollte fast an dem Glauben verzweifeln, dass das Märchen, das seit fast 700 Jahren Tausenden das Leben gekostet hat und Abertausende wirtschaftlich ruinirte, je aus den Köpfen der Leute schwände, die teils in Unkenntnis des wahren Sachverhalts, der den Juden selbst den geringsten Genuss von Tierblut verbietet, teils aus egoistischen Motiven,

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