Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- IV (1900)
- Issue
- 4 (Juli-August 1900)
- Date
- 1900-07-01
- Page
- Seite 113 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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113 exegetischen oder rabbinischen Inhalts, dem P. entgangen ist«, muss als starke Uebertreibung des Verf. bezeichnet werden.— S. 28, Z. 25 statt זבל .1 זבח. — Abschnitt II (S. 38—59) handelt von P. als Grammatiker und seinem Antheil an der Herausgabe hebräischer Texte. S. 37, Z. 6 st. Hebraei muss es wohl Hebraeum heissen. — S. 41, Anm. 13 und sonst oft zeigen die Anführungen des Verf. einen Mangel an bibliographischer und philologischer Genauigkeit. — Die Inhaltsangabe aus der von Nestle wiederabgedruckten hebr. Grammatik des P. ist oft ungenau, manchmal falsch, im Ganzen mangel- und lückenhaft, und 8b. verrath dabei eine völlig ungenügende Kenntnis der einschlägigen hebr. •grammatischen Literatur. S. 43, Anm. 16 wird Canath (bei P.) Cinoth erklärt, es 8011 doch wohl Kinoth heissen. — 8. 43, Z. 14. Der Verf. thut so, als ob die Einteilung der hebr. Buchstaben in 5 Klassen von P. herrührte. In Wirklichkeit aber hat P. diese Einteilung aus Kimchi’g Mahalach entnommen, woran Sb. gar nicht gedacht zu haben scheint, obwohl er 8. 9, Z. 1 selbst erwähnt, dass P. ein Manuscript des Mahalach nebst deutscher Uebersetzung besass. Bei Kimchi findet sich nach Erwähnung der fünf Buchstabenklassen: ושתי אותיות מהם עור תוכן מוצאם מן האן5 וסימנם מ" ן ותבסם בסגירת החוטם; derselbe Hinweis auf die Nasenlaute, ohne dass diese als besondere Buchstabenklasse aufgezählt werden, findet sich auch bei P.: additur duaruin litterarum sonus narium obstructione proferri: ut sunt Mem et Nun (P. ed. Nestle, F X recto, Z. 10 v. u. ff.) Sb. hat diesen Passus ganz übersehen. — S. 43, Z. 3 v. u. Die Buchstabengruppe חטבסאזעצרה wird von Sb. gedankenlos aus P. abgedruckt und das. Anm. 19 hinzugefügt: »P. nennt nur 10, der 11. ist ג«. Aber es muss offenbar, wie bei Mos. Kimchi, חט ספר גזע צדק heissen, das bekannte von Menachem erfundene und nach ihm bei den hebr. Grammatikern übliche Mnemonikon. der litterae radicales. — S. 43 1. Z. und S. 44 Z. 1 hat Sb., was bei P. nicht steht. — Die bei P. gebrauchten grammatischen Kunstausdrücke und Buchstabengruppen אתכנה בו משלי* המשרתות. שורש! [אותיות] הגשימה* תכן היום! אלבש, sind sämmtiich aus Kimchi’s Mahalach entlehnt. — Die Grundform des Verbum, so bemerkt P. (Grammatik, S. F X verso, Z. 2) heisst אבד, dafür 1. עבר, wodurch ouar (das. Z. 9) verständlich wird. Sb. übergeht dieses mit Stillschweigen, obwohl Ovar auch in dem S. 52ff. abgedrückten grammatischen Abriss P.’s sich findet. — S. 44, Z. 14. Davon, dass andere Punkte noch später als Esra entstanden sind, kann ich in P.’s Grammatik (Aüsg. Nestle) nicht die Spur finden. Sb. scheint das S. 69, Note 23 aus P. citierte, wonach sogar Hieronymus älter wäre als die Punktation der Juden, schon hier in Betracht gezogen zu haben. — S. 44, Z. 21. Falsch ist die Angabe, dass mellüpim bei P. auch f bedeutet. Sb. hat den Text bei Nestle gründlich missverstanden. Das. Z. 23 fehlt bei Sb. die Bemerkung P.’s, dass die Deutschen das Schewa unter dem Anfangsbuchstaben des Wortes fast unhörbar lesen, also schmo. P. hat zwar die Grammatik des Mos. Kimchi auch in: dem Gap. über die Vocale benutzt, aber in Bezug auf schurick und mellupim, wie auch in Bezug auf die Kegeln der Aussprache des scheua sich von deutschen Juden belehren lassen, auf deren Aussprache auch die Schreibung dogesch (mit o statt a) zurückzuführen ist. — 8. 44, Z. 3 v. u. ״das erste b wird durch das Sewa(!) nicht weiter berührt“ ist unrichtig übersetzt. Tune enim sab prima positum non tangeretur, sub secunda vero pro e brevi legeretur (Gram. F XII verso, Z. 11 und 12) bedeutet: ״das unter das erste b 2