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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1900-05-01 · 3 (Mai-Juni 1900) · p. Seite 88

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
IV (1900)
Issue
3 (Mai-Juni 1900)
Date
1900-05-01
Page
Seite 88 (sequence 24)
Language
German
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Ein vorgesetztes 'א bedeutet אני, bei Noten auch אמר.. Ein schliessendes f in orientalischen Namen ist wohl als 1 2 *גד׳ו) oder als נקרא zu fassen. Dass vielfach andere Autoren mit denselben Chiffren bezeichnet werden, setze ich als bekannt voraus. Zu beachten ist, dass man sich nicht gescheut hat, Abbreviaturnamen der ״Grossen4 (wie רמב״ן) wieder zu benutzen. Die Kürzungsstriche habe ich als in solcher Liste überflüssig ausgelassen. אצא Elia Ben^amozegh, Rabbiner und Buchdrucker in Livorno, und Ascher ben Elia (als Christ Konstantin genannt) Schapiro, Photograph und hebr. Dichter in Petersburg. Der Zweck dieser Mitteilungen macht naheliegende Betrachtungen über die wunderbaren Gegensätze, welche diese jüngst verstorbenen Männer darstellen, unmöglich. אשר בן הרב רבי יחיאל אבהרי zeichnet Ascheri sich manchmal (z. B. Responsen XIII, 1). ראובן) אביב) (Reuben) Ascher ben Josef Braudes aus Wilna. אביה (resp. ראביה) Ascher ben Juda Halevi, der Sohn des מהר״י 2מינץ), und Ahron ben Juda Karfunkel (Verf. v. 1806 שאלתות אביה). ב) Ueber diese Formel als Autoeulogie siebe die bei אענה citirte Vorrede. Ahron Asriel meint, dass das bei den Sefardim. gebräuchliche ס״ט jünger ist. Dies ist kaum richtig. Merx hat jüngst (Z. f. Assyriologie XIV,295; eine hebr. Massoretenunterschrift v. J. 4788 mitgetheilt, in der סופא טבא vorkommt. Die aramäischen Wörter mitten im hebräischen Text, beweisen, dass die Formel schon damals fest eingebürgert war. 2) Abraham Mendelssohn soll sich beklagt haben, dass er in seiner Jugend nur der Sohn des berühmten Moses M. genannt wurde, in seinem Alter wiederum der Vater seines Sohnes Felix M. Bartholdy. Aehnlich ist es seinem Namensvetter Abraham Mentz, unserem אביה, gegangen. Er ist halbwegs zwischen dem Vater Juda und dem Schwiegersohn Meir ans Padua (s. weiter מכיק), den beiden viel berühmteren Persönlichkeiten, verloren gegangen, so dass man gar irrthümlicherweise Meir als den Schwiegersohn Judas hingestellt hat. Durch die äusserst werthvollen Mittheilungen von S. Wiener in dem Anhang zu דעת קדושים St. Petersburg 1897- 8 ist nun für seine litterarische Existenz gesorgt. Dass aber auch Schriftsteller, die ihn nannten, vergessen hatten, dass die Chiffre ראביה ausser dem berühmten Elieser ben Joel Halevi auch A. M. bezeichnen konnte, hat in den Nachträgen zu ס״ יוחסין (ed. Amsterdam 125 a unten) zu einer Verwirrung geführt, die anders zu entwirren ist, als Zunz (Ges. Sehr. III, 188) es gethan hat. Der dort genannte Pfefferkom, nach dem Zunz sucht, ist Meir Pfefferkorn in Prag, der im Streite des Jakob Polak gegen Juda Mentz u. a. ersterem zur Seite stand. Dann folgt (125 b oben) die in dem jetzt durch Wieners Veröffentlichung aufgehellten Streit des Jakob Polak mit Abraham Mentz eingreifenden Gelehrten. Die Noten des Mose Isserles sind schlecht und unvollständig abgedruckt, und derjenige, der sie für den Druck abschrieb, wusste nicht, dass er von unserem דאניה spricht, und hat deshalb sinnlos Zeitgenossen des alten דאכיה hingestellt•

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