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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1900-01-01 · 1. (Januar-Februar 1900) · p. Seite 30

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
IV (1900)
Issue
1. (Januar-Februar 1900)
Date
1900-01-01
Page
Seite 30 (sequence 30)
Language
German
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30 Zeichen bemerkbar gemacht. Vor 1800 Jahren hat eine Torarolle, wenigstens in diesen zwei Punkten, ganz so ausgesehen, wie eine Synagogenrolle unserer Tage. — Ueber die Zählung der Oapitel in den Psalmen (96), ygl. zur Einleitung 112. — Ueber das Merkwort טנצסך, welches der Talmud in מן צסך zerlegt, was W. 48 anführt, ist zu bemerken, dass dieses Mnemonikon in der Kinderschule erfunden wurde und auf die Finalbuchstaben hindeutete, da man צ wie D ausgesprochen hat und ,SJßD |מ (— Endbuchstaben) hören liess (Zur Einleitung 100 ff.). — Zu S. 50 ist zu bemerken, dass אם למקרא nie mater lectionis bedeutet. Was soll dann dessen Gegensatz אם למסורת bedeuten? — Ueber den Terminus נקוד עליו habe ich a. a. Orte 113 ausführlich gehandelt und gegen Baer nachgewiesen, dass ausschliesslich עליו *ftp^ gelesen werden darf. W. irrt also, wenn er S. 54 auch *BpJ. oder gar *TfpJ für möglich hält. — S. 56 ״Erubim“ lies Erubin. Ich bin W. sehr verbunden, dass er die Resultate meiner ״Masoretischen Untersuchungen“ im Allgemeinen angenommen und einem ,grösseren Publikum als gesichertes Gut der Wissenschaft übermittelt. Er scheint aber meine Ausführungen über Genesis 37,12 nicht genau verstanden zu haben. Wenn er mein Argument S. 59 angenommen hat, hätte er auch wenigstens erwähnen müssen, dass die aussergewöhnlichen Punkte ursprünglich nicht bloss über את, sondern auch über צאן אביהם gesetzt waren Ueber die umgekehrten Nun Numeri 10, 35. 36 und Psalm 106 habe ich in ״Mas. Unters.“ 40—45 gehandelt und nachzuweisen gesucht, dass dieselben dem Talmud noch unbekannt waren, da er bloss von Punkten spricht. Es ist also sicher, dass diese nichts anderes sind, als die Abkürzungen von נקוד. Soferim VI, 1 nennt dieselben שיסור, das ich nicht zu erklären wusste. W. 64 citirt ebenfalls dies Wort mit der Bemerkung, die Bedeutung desselben sei unbekannt. Es ist ihm entgangen, dass Neubauer (Jewish Quarterly Review II) eine andere Leseart, שיעור, citirt und dazu die-einleuchtende Bemerkung gemacht hat, dass dies Wort besagen will, an den betreffenden Stellen sei ein leerer Raum, nämlich für die von mir nachgewiesenen Punkte. — Zu den talmudisch-midraschischen Deutungen der kleinen Buchstaben S. 65 vgl. meine Regel Mas. Unters. 54 und Zur Einleitung 120. Bei den euphemistischen Ausdrücken (74) hätte die Thatsache erwähnt werden müssen, dass manche hässliche Worte anders gelesen werden, als sie geschrieben sind, wie עסלים (Deut. XXVIII, 27) — טחורים etc., was schön die Baraitha Megilla 25 a erwähnt. Aus

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