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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1898-11-01 · 5/6 (November-Dezember 1898) · p. Seite 179

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
III (1898)
Issue
5/6 (November-Dezember 1898)
Date
1898-11-01
Page
Seite 179 (sequence 51)
Language
German
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179 וימלחו אותם*ביום הולדת2 *) ילחמו ולשונך לוכדת הרי אמריך כאש יוקדת לו נפשך לה בן תהי מודדת סרח4) ואז תשב לך בודדת זאת בה לעולם לא תהי בוגדת5 *) אותו באהבתה תהי אוגדת אל פסלך לוי תהי סוגדת: בבות כאלו מאשו-נם1) לקחו צרים בלב אל מבצרי ענץ והן תמהו בעת ראו כבוד בינך בראש נפשי'לך תמוד ותעדיף יאהבה סרח אשר עדף8) בשמך תחשוב תרגיז ותרעיש כל אשר תרץ עשות כי אם רצונה או חרונה אם יהי ובתוך נביאים לו אלפים חיתה Reeensionen. LAZARUS, M., Die Ethik des Judenthums etc. (oben S. 109). Wenn in den Quellen, die wir für die Ethik des Judentums besitzen, in Bibel, Talmud und den ethischen Schriften, ein System der Ethik auch nicht niedergelegt ist, so ist trotzdem eine Dar- Stellung eines einheitlichen Systems möglich, da gerade bei den jüdischen Geistern dadurch, dass sie ihre Gedanken in Anlehnung an die Aussprüche der Bibel oder der talmudischen Schriften gewinnen und in früher in Geltung stehende Gedanken hineininterpretieren, eine merkwürdige Einheit im Gehalte des nationalen Geistes bewirkt wird. Freilich begegnen einem oft Aussprüche, die nicht in das System einzureihen sind. Da ist denn festzuhalten, dass man aus dem Geiste des gesamten Schrifttums, nicht aus einzelnen Sätzen zu schöpfen hat. Vor allem hat man sieh bei einer Darstellung der E. d. J. davor zu hüten, dass man fremde Gedanken hineinträgt. Nur die Form darf der Forscher seinem subjektiven Denken entnehmen. Der Inhalt muss ganz allein aus dem vorliegenden Material geschöpft werden. Das Prinzip der jüdischen Sittenlehre ist das der Autonomie. Freilich erscheint das Sittengesetz als göttliche Verordnung. Allein auch Gott konnte es nur gebieten, eben weil es sittlich ist. Das Wesentliche an dem Begriff der Autonomie ist die Reinheit und Würde des Sittlichen. ג) Prov. 20, 20 (K’ri). ף Ezech. 16, 4. *) Ex. 26, 12. 4) Die Grosse deines Namens veranlasst, dass sie (deine Seele) mich als armen Siinder betrachtet, und darum zieht sie sich zurück. 5) Doch mag deine Seele, magst du noch so zürnen, meine Seele wird dir nicht untreu werden.

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