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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1898-11-01 · 5/6 (November-Dezember 1898) · p. Seite 164

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
III (1898)
Issue
5/6 (November-Dezember 1898)
Date
1898-11-01
Page
Seite 164 (sequence 36)
Language
German
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164 מהשתרע והמסכה צרה כהתכנס. — V, 6: (68ש׳ פסוקה אסורה מניין. ת׳ שנ׳ שוליך על פניך ונראה קלונך (sic) ונם אני חפשתי. — Eine biblische Begründung anderer Art ist folgende (III, 11): ש'ניקבה הוושט בכל שהוא נכלה מניין. ח׳ כל נכלה וטרפה וגו׳59) רוצה שישראל כלום80) כהנים שני ואתם (®1תהיו לי ממלכת כהנים• — Ein Beispiel dafür, dass die einzelnen Buchstaben eines Bibelsatzes nach der Notarikon-Methode gedeutet werden, ist folgendes (III, 12): ש' ניקבה הגרגרת נקב מפולש משני צדדיה לרחנו מניין. ח' שנאסר84) והיה לאכל ומצאוהו וגו׳ ואמר (sic) כדי שיכנס אסור מר והיה לאכל ומצאוהו ו׳ ואם ה׳ השוחט י׳ יראה ה' הגרגרת ל' לנקכים א׳ אינה כ׳ כשרה ל׳ לישראל וי ונקובה מ׳ משני צ' צדדיה א' אסורה ו׳ ונכלה הי היא ו׳ וטרפה. Die Einführungsformel אמר מר ist natürlich ein Pseudo- Citat. Bibelcitate und Begründungen, wie die hier angeführten, machen beinahe den Eindruck einer Parodie der anerkannten halachischen Exegese. Aber es bedarf keines Beweises dafür, dass eine solche Tendenz unserem Werkchen ferne liegt. Es meint seine Citate ganz ernst; nur sollen sie natürlich keine eigentliche Begründung des betreffenden halachischen Lehrsatzes sein, sondern ein mnemonisches Mittel zur Bewahrung desselben im Gedächtnisse. Dabei soll allerdings auch gewissermaassen das Bibelwort die Sanktionirung des Halachasatzes darbieten. Wir haben in diesen Bibelcitaten die weitestgehende Anwendung des זכר לדבר der tannaitischen, der אסמכתא der amoräischen Bibelexegese. Einmal finden wir auch jenen tannaitischen Kunstausdruck für diese Art der Bibelcitate angewendet. Yon einer der in Lev. 11, 22 erwähnten Heuschreckenarten lesen wir I, 23: סלעם אמר •מר כנף סלעם דינרים כסלעי כסף וזכרון63) לדבר יוי׳ (54סלעי ומצודתי ומפלטי לי. Im selben Sinne gebraucht unser Autor auch רמז, um ein Mnemonikon für den Namen einer anderen Heuschreckenart zu bieten (1,22): שטו עצריא ורמז לה כי עצר עצר יוי׳ כעד (* *8כל רחם לבית אכימלך על דבר שרה אשת אברהם. Der Heuschreckenname עצריא••) scheint identisch zu sein .mit dem in den Quellen (Sifra zu Lev. 11, 22, Cbullin 65a, auch Maim. Maach. asuroth 1, 21) vorkommenden ערצוביא. Vielleicht aber sind צירעין gemeint, nach Raschi zu Becboroth 7b eine essbare Heuschreckenart67). Ausser den zwei schon erwähnten nennt unser Katechismus noch sechs Namen der Heuschrecken (I, 21—29), zusammen acht Namen, in folgender Reihenfolge: 1. ארבה (mit Hinweis anf Exod. 10, 4), 2. יחנה .8 .חנב .7 ,ציפורת כימים .6 ,הרגל .5 ,דובכית .4 ,סלעם .3 ,עצריא ירושלמית• N0. 4 ist offenbar aus dem הרזבנית (Sifra: ארזכונית) der “) Jer. 13,28. 9י) Ezech. 44,31. 80)L.81 .כולם) Exod. 19, 6. ״) Deut. 31,17. *s) Ueber das Altemiren von זכרון und זכר s. Stade’s Zeitschr. fttr die alttest. Wiss., 18. Jhg., S. 96. ®4) II Sam. 22, 2. 65 ד) Gen. 20, 18. 66) Weiter unten עוצריא geschrieben. 67) S. Lewy-

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