Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- III (1898)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1898)
- Date
- 1898-05-01
- Page
- Seite 95 (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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95 ור.וא כענין ערים גדולות ובעורות בשמים וכד *). Dieses Responsum. wird auch im Aruch s. t. גוזמא angeführt, aber ohne die arabischen Ausdrücke. Hier haben wir nun ausser _ den bereits bekannten Ausdrücken auch noch einen neuen אלתבלג. Vielleicht ist übrigens dafür ebenfalls אלתבאלג zu lesen. ־ 4. Mose ibn Esra (ca. 1079—1139) widmet das 16. Capitel des VIII. Abschnittes seiner Poetik (כו*אב אלמהאצרה ואלמד־אכרה fol. 137 b.) der hyperbolischen Ausdrucksweise (אלפצל אלסאדס עשר מן מחאשן אלבדיע והו כאב אלגלו)% Hier heisst esu. A.2 3): ... ואלאולון יססונה לשון הבאי פממא מגה פי אלכתב אלמקדסו*. ערים גדולות ובעורות בשמים ונהי בעינינו כחגבים הרא תנאיי ובן היינו בעיניהם כרב מחץ אי לא יעלם אל ניב אלא אללה תע׳ אלן " . . . Die Alten (d. h. die Lehrer des Talmud) nennen diese Ausdrucksweise לשון הבאי. Beispiele davon in der Heiligen Schrift sind: Grosse und bis in den Himmel befestigte Städte (Deut. 9,1). Wir kamen uns gleich Heuschrecken vor (Nuin. 13,33), dies ist eine Hyperbel. Dagegen bezeichnen die Worte: Und so kamen auch wir ihnen vor, eine offenbare Lüge, da doch nur Gott Geheimes wissen kann.“ 5. Mose Mainaonides (1135—1204) gebraucht in seiner Daläiat für Hyperbel den Ausdruck *אניא, also den Infinitiv der IV. Form von גי. So z. B. 1,46 (ed. Munk, fol. 50 b.): וסיבין רלך אניא ביאן; H, 29 (fol. 61b.): אגיא^א, hyperbolisch; II, 47 (fol. 99b.): וכרלך ינבגי אן יעלם איצא מן אמר אלאפתעאראת ואלאגיאאת טרף. Zur ersten Stelle bemerkt Munk (französ. Teil, p. 159, n. 3): ״Le mot אגיא, qu’il faut pronöncer pIlii, est le nom d’action de la IVe forme du verbe employee dans le sens de: pousser a l’extreme et derivee de KjLc, extremite; celle signification du verbe n’est pas indiquee dans les dictionnaires“. Aehnlich zur zweiten Stelle (p. 217, n. 1). Vgl. auch Bacher, Die Bibelexegese Moses Maimüni’s, p. 26, n. 1. 6. Auch Abraham Maimonides (1186—1237) gebraucht denselben Ausdruck für Hyperbel, wie sein Vater. In seinem handschr. Comm. zu Gen. 47,15 (Ms. Bodl., Oat. Neub. 276, fol. 40b.; vgl. diese Ztschr. II, 60) heisst es:ויתם הכסף אגיא חתי כאנה עדם וברלך קולה ולחם 2) Anstatt תואה hat die Handschrift, nach welcher der Comm. gedruckt wurde, ואל חואה (s. p. 285), und dies konnte leicht aus ואל תנאד״י corrumpirt worden sein. Die hebräischen Emendationen sind nach dem Aruch. 3) Ich benutze das Berliner Facsimile (Ms. or. oct. 464). S. die Abhandlung Schreiner’s über diese Poetik, Revue des l&t. juives XXII, 77 (Sep.-Abdr. p. 86).