Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- III (1898)
- Issue
- 2 (März-April 1898)
- Date
- 1898-03-01
- Page
- Seite 58 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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58 יד נתן לו במעונו זה, על כן זכרו על ספרו חק ךןן כל חפץ לדרוש אותו, יבא אל בית האיש יצחק. חמו השירים שעשה ■ רבי עזריה מהאדומים יצ״ו. Recensionen. STEINSCHNEIDER, M., Vorlesungen über die Kunde hebräischer Hand- Schriften etc. (ZfHB. III, 11). — Das Buch'1 füllt eine, bisher vielfach empfundene Lücke in der jüdischen Litteratur aus. Zugleich wird dasselbe auch zu Ergänzungen für das Dargebotene anregen, um den behandelten Gegenstand im weiteren Verfolge zu einer vollkommneren Ausgestaltung zu führen. Abgesehen davon, dass es schon in der Natur eines Litteraturgebietes, welches aus einer grossen Menge von Einzelheiten sich zusammensetzt, liegt, dass von dem einen manches unbeachtet bleibt, was von dem anderen näher betrachtet wird, so lässt die vorliegende Schrift gar sehr oft ihren eigentlichen Ursprung erkennen, dass sie nämlich aus Vorlesungen hervorgegangen ist. Hieran wird der aufmerksame Leser oft denken müssen, besonders wenn er hierbei die prägnante Darstellungsweise des Verfassers für die einzelnen Disciplinen in dem classischen Artikel ״Jüdische Litteratur“ bei Ersch u. Gruber, Encyclopädie Band 27 sich vergegenwärtigt und zur Vergleichung führt. Was man in Vorlesungen, oft auch nur so nebenher und gelegentlich sagt, ist durchaus nicht immer als druckreif zu erachten. Hier kann der talmudische Grundsatz דכרים שבעל פד, u. s. w. eine neue Anwendung finden• Wir wollen dies an einem concreten Beispiel erweisen. Wenn der Verfasser (S. 37) schreibt: ״Es ist leichter, Bücher zu verbrennen als zu widerlegen,“ so hat er ein bereits früher vom christlichen Geistlichen Pietro Perreau gebrauchtes Wort wiederholt, um die Inquisition mit der von ihr angeordneten Censur genügend zu kennzeichnen. Was soll nun der Hinweis (S. 36) auf die Israeliten in Kanaan bezwecken, dass diese die Bücher der heidnischen Mythologie ebensowenig geschont hätten, wenn sie dort vorhanden gewesen wären, als die Haine, Bildsäulen und Anhöhen? Hier scheint doch die Objectivität etwas zu weit getrieben zu sein, selbst in dem Lehrinstitut (S. IV der Vorrede), an dem diese Vorlesungen gehört wurden. Uebrigens waltet doch hier ein Unterschied ob; denn als die Inquisition den -