Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- III (1898)
- Issue
- 2 (März-April 1898)
- Date
- 1898-03-01
- Page
- Seite 52 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Dieses würklich grosse Unternehmen, welches Kenner noch besser benrtheilen können, desto sicherer zu Stande bringen, weil es ansehenliche Kosten erfordert, wird man den Weg der Unterzeichnung und Vorausbezahlung ergreifen, und dazu einen Termin von einem ganzen Jahre setzen, nehmlieh von Anfang bis Ende des 1760. Jahres, damit auch weit entlegene Liebhaber, denen diese Nachricht später za Händen komt, noch Theil daran -haben können. Man wird aber in dieser Zeit noch unermüdet fortfahren, an dem Werke selbst zu arbeiten, doch aber noch keine Bogen würklich abdrucken lassen. Zum Format hat man, weil man dieses vor das bequemste gehalten gross octav in quart geschossen gewählt, und wird man, wie oben erwehnt worden, das beste feinste holländische oder englische Schreibpapier dazu nehmen. Damit aber * auch die, welchen der kostbare Druck mit dem feinsten Pappier zu theuer fallen möchte, vergnügt werden, wird man auch einen Abdruck auf ganz weisses feines Druckpappier von dem besten Schreibzeug machen lassen. Unter beiden haben sodan die Herren Pränumeranten die Wahl. Wer seine Bibel aber in Octav geschossen haben will, darf es bei der Pränumeration nur melden, man wird also eine Edition in 4° u. eine in 8° machen. Vor ein Exemplar auf ganz feines Schreibpappier zahlt ein Liebhaber einen Ducaten Spezies voraus, vor ein Exemplar der anderen Gattung aber einen halben Louis d’or Spezies voraus, und der so das erste gewählt bei der Auslieferung eben so viel, nehmlich einen Ducaten Spezies, der aber so das andere gewählt einen halben alten Louis d’or Spezies nach. Wegen Porto und denen Entfermtngen müssen wir um diese Zahlung in Natura bitten. Wer aber diese Vorausbezahlung versäumt, zahlt hernach vor die erste Sorte 8 Ducaten Spefcies, vor die andere aber 1 und einen halben alten Louis d’or Spezies in Natura. Diese Pränumeration Annahme gütigst zu übernehmen werden alle sowol inals ausländische Universitäten, geistliche und gelehrte Männer, jüdische Synagogen und Babbinen auch alle vornehme Buchhandlungen geziemend ersucht und kann diese Uebemehmung nach eines Jedes Art, Stand und Empfindüngen des Herzens entweder ohnentgeltlich oder jmit Abzug 10°/o, welche ihnen der Verleger vor ihre Bemühung überlassen will, geschehen. Fänden sich hinlängliche Pränumeranten und der Verleger würde also nach seinem höchsten Wunsch in den Stand gesezt die Kosten bestreiten zu, können, wird er auch den sich bei diesem Werk vorgesezten Plan zur höchsten Vollkommenheit bringen und ohne eine Rücksicht auf einen jezigen Gewinn das ganze Werk dahin einleiten, dass es ein Werk mit sogenanten stehen bleibenden Schriften wird. Hierdurch könte es erst zu seiner gänzlichen Vollkommenheit gedeyhen und wan nach 10, 20 und mehreren Jahren sich noch ein Fehler fände, solcher leicht geändert werden. So könte es beynahe, so wie sein Inhalt bis an das Ende der Zeiten dauern und endlich so das vollkommenste und einzigste Werck in seiner Art werden. Desto eher, desto geschwinder diesen Vorzug erreichen zu können, rufen wir hiermit alle der hebräischen Sprache verständige, christliche, die Sache Gottes beherzigende Gelehrte, ferner alle Jüdische Babbinen auf; ja wir bitten sie diesem allmechtigen Wesen die Ehre zu geben ein so vorzüglieh herrliches Werck, welches seine Grösse seine Weisheit noch mehr zu verherrlichen noch mehr auszubreiten im Stande ist, welche Kraft desselben eignen Worts ewig bestehen wird, auf alle nur mögliche Art befördern zu helfen, damit es den abgezweckten Grad der höchsten Vollkommenheit um desto sicherer erhält. Die oben erwehnte christliche Universitäten sowol als die jüdische Synagogen in Teutschland und Europa aber, an welche wir die Correctur eines Jedes Bogens insbesondere übersenden werden, belieben solchen nach der genauesten Durchsicht unter folgender Adresse oder Aufschrift hierher zurück" כ