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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1898-03-01 · 2 (März-April 1898) · p. Seite 42

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
III (1898)
Issue
2 (März-April 1898)
Date
1898-03-01
Page
Seite 42 (sequence 10)
Language
German
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42 tums bei getragen; hat sie in Chicago segensreicher gewirkt nnd bessere Früchte gezeitigt? —] GUENZIG, J., Zum Gedächtnis des hebr. Dichters Mordechai Zwi Manne. Podgörze bei Krakau, S. L. Deutscher, 1898. 16 S. [Yergl. ZfHB. II, 72.] n HOUSE OP ISRAEL: the Scripture Story from the Birth of Isaac to the Death of Jacob. By the Author of ״The Wide, Wide World.“ New ed. London, Nisbet, 1897. 360 S. S2. — JAHRBUCH für jüdische Geschichte und Literatur. Herausgegeben vom Verbände der Vereine für jüd. Gesch. u. Lit. in Deutschland. Berlin, Alb. Katz, 1898. 2 Bl. u. 331 S. M. 3• — [EinigeAufsätze (wie Kaufmann^ ״Eine unbekanntemessianische Bewegung unter den Juden* (S. 148—161), Berliners ״Die mittelhochdeutsche Sprache unter den Juden“ (S. 162 -182), G e i g e r’s ״Die jüd. Gesellschaft Berlin’s im 18. Jahrhundert“ (S. 190—215), wo uns die Gesellschaft der Ueberreifen vorgeführt wird, u. A., können jeder Sammlung gemeinverständlicher Abhandlungen über jüdische Geschichte und Literatur bleibenden Wert verleihen;• sie behaupten ihre Stellung auch wenn ״populär“ nicht als synonym mit ״unwissenschaftlich“ gebraucht wird. Eine ״Literarische Jahresrevue“, wie sie Karpeles für das ״Jahrbuch“ ausgearbeitet hat (S. 13—32), ist auch am Platze, nur müsste sie mehr Gewicht legen auf bedeutendere Erscheinungen, Minderwertiges hingegen unberücksichtigt lassen. Mancher Aufsatz hat mit . jüdischer Geschichte u. Literatur kaum etwas zu thun. Sogar dort, wo die jüd. Literatur hätte berücksichtigt werden können, ist dies unterblieben. So sind z. B. in Wünsche’s umfangreicher Abhandlung ״Alexander’s Zug nach dem Lebensquell“ (S. 109—131) jüdische Quellen kaum mehr als berührt, während doch die ganze Sage von einigen Gelehrten auf solche überhaupt zurückgeführt wird (Zacher, Alex. M. iter ad paradisum, p. 16);das Material für eine Darstellung der Alexandersagen, besonders soweit es im jüd. Schrifttum vorhanden ist, giebt Stein- Schneider in seinem unübertrefflichen Artikel hierüber (Hebr. Uebers. S. 894 - 905) an die Hand. Beim Durchlesen des ״Jahrbuches“ kann man sich nicht des Eindruckes erwehren, als wäre es der Redaction mehr an Namen als an Sachen gelegen. Dies halten wir für einen verhängnissvollen Fehler. Soll das ״Jahrbuch“ nicht auf dem Niveau der ״Jahrbücher des Vereins zur Förderung jüd. Literatur4* bleiben, so wird die Redaction sich dazu verstehen müssen, die eingelaufenen Beiträge zu prüfen,, ferner zu erwägen, ob sie auch in den Rahmen des Jahrbuches hineinpassen, denn nicht ein jeder Zeitungsartikel von mittelmässigem Wert, auch nicht jeder exegetische Versuch oder jedes der Muse abgerungene Gedicht soll in einem ״Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur“ verewigt werden. Besser wenig und gut. Der Glanz der Namen darf nicht blenden; die Leistungen sollen massgebend sein.] KALISOHER, E., Predigten. Berlin, Alb. Katz, 1898. 122 S. M. 1,50. . נ [Die Sammlung enthält 16 Predigten, in denen wir vergebens nach irgend einem neuen Gedanken Umschau gehalten haben. Denn den Missionsgedanken, der in den meisten dieser Predigten zur Geltung kommt ** ל

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