Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- III (1898)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1898)
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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3 Zeit reichen, aber nichts darüber hinaus. Kleinere Bemerkungen (wie S. 23 Z. 3: וחיין so dass sie leben, wonach Anm. 5 das. zu streichen ist; die merkwürdige Logik S. 28 Z. 11 ff.; S. 35 Z. 9, wo es ״überaus auffallend“ ist, dass ein Versanfang citiert wird, wo erst der weitere Inhalt des Verses das Argument enthalt u. dgl.) lassen wir unberücksichtigt, und erwähnen nur noch, dass die geringe Aehnlichkeit von וינון mit Vohu Mano den Verf. zu der ganz unhaltbaren Annahme verleitet hat, dass der genannte Messiasnäme dem Helden des persischen Mythos entlehnt sei (S. 06). Eine solche Behauptung bedarf einer stärkeren Stütze, als sie Verf. hat. In וינון ist auch im Eliasbuch das ו ein copulativum, was jeder finden wird, der mit dem jbalmudischmidraschischen Sprachgebrauch vertraut ist.] GRUENHUT, L., מדרש שייר האירים. Zum ersten Male nach einer aus dem 12. Jahrh. stammenden in Egypten aufgefundenen Hs. edirt, kritisch untersucht, mit Quellenangabe und einer Einleitung versehen. Jerusalem, Wilh. Gross, 1897. 38. S. u. 52 Bl. Pr. 2—. [Die Bedeutung, welche die Veröffentlichung eines älteren Midrasch für die Erforschung der Agada, ihres Entstehens und ihrer spätem Ent- Wickelung hat, müssen wir nicht erst hervorheben. Wir haben uns der Herausgabe des vorliegenden Midrasch gefreut; leider hat die grosse Anzahl von Druckfehlern, durch die oft Zweifel entstehen, ob wir das Ms. oder den Druck zu corrigiern haben, unsere Freude wesentlich gestört. Tobia aus Oastoria (vergl. über ihn jetzt noch Kaufmännern Jahrbuch für jüdische Gesch. u. Literatur, I S. 150) scheint doch mehr Berührungspunkte mit unserem Midrasch zu haben, als Buber (Einl. S. 24) annimmt. So gleich in. Bezug auf die zehn Märtyrer, wo schon der Umstand, dass sie auch Tobia zu Hl. I, 3 anführt, auffallen muss. Auch die!Reihenfolge der Märtyrer ist im לקח טוב, wie im רשב״ג/ ר׳ ישמעאל/ ר׳ חוצפית! ר, יהודה הנחתום/ ר, יהודה בן) מדרש שה״ש בבא/ בן עזאי/. ד׳ עקיבא/ ר, חנניה גן תרדיון/ ר, טרפון/ ד׳ ישכב); Natürlich giebt uns der ל״ט die Mittel an die Hand, den Text des Midrasch zu berichtigen. Danach ist z. B. S. 5 a Z. 1 zu lesen: 'והוא היה יודע בע לשון; für חרבות (das. Z. 2 v. u.) hat auch Tobia לונביות; bei R. Akiba heisst es auch hier: לסוף כ' שנה הוציאוהו מבית האסורין. S."7'a Anm. 5 beanstandet G. das Wort בעזרה; in ל״פז (wir benutzen eine Abschrift nach Cod. München) heisst es: יבעזידי למדוהו wonach, die Vermutung nicht zu gewagt ist, dass ursprünglich1 ‘ ועורוהו allein gestanden hat, woraus dann בעזרה geworden ist. Ob bei Tobia direkte Entlehnungen aus unserem Midrasch Vorkommen, wird eine eingehende Untersuchung ergeben müssen. Die Quellennachweise des Heräusg. sind nicht erschöpfend. Manche Emendationen erweisen sich bei genauer Prüfung als falsch, so JS* 9b Z. 2, wo במה richtig ist (vergl. das ב in בשנו או בעינו das. Z, 4). S. 14 b Z. 9 ist die zweite Hälfte des angef. Verses (בי אעבר ב;םך) gemeint, was die Vermutung des Herausg. Amn. 2 unterstützt. S. 35 a Anm. 7 war es überflüssig, eine falsche Etymologie anzuführen; die Wurzel von איחא ist אחא, entsprechend dem Ar. — Was wir sonst notiert, soll bei einer andern Gelegenheit mitgeteilt werden.] HELLER» LIPM., מלבושי יום טוב, Novellen zu dem Commentare;