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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1898-01-01 · 1 (Januar-Februar 1898) · p. Seite 2

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
III (1898)
Issue
1 (Januar-Februar 1898)
Date
1898-01-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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2 titelt דברי זמר, wendet sich M. L. IAUenblum gegen das Liebeslied in ־ der neuen hehr. Literatur, wie wir glauben — nicht mit Recht. Einer Zeitfrage ist auch der Artikel von ß. Rosenfeld (S. 145 ff.) gewidmet, in dem wir einige Widersprüche gefunden zu haben glauben. S. Bernfeld behandelt ein ״zeitgeschichtliches“ Thema unter dem Titel בי^המצרים (S. 60 ff.). Die ganze Auffassung ist zu sehr von den Ergebnissen der neuem christlichen Theologie beeinflusst; manche Bemerkung scheint übrigens Verf. aus naheliegenden Gründen (vergl. den Druckort) unterdrückt zu haben. Des Weitern enthält der Kalender die Biographien von L. Lewanda, j. Rosenfeld, W. ßermann, Theod. Herzig Max Nordau u. J. Zangwill, deren Photographien auch beigegeben sind, feine Jahresrevue, Todesanzeigen und eine bibliographische Uebersicht sind ebenfalls im Jahrbuch enthalten. Ein ziemlich objectiver Bericht über den Zionisten-Congress in Basel von S. P. Babbinovite schliesst den literarischen Teil des reichhaltigen Kalenders, den alle Freunde der neuen hebr. Literatur mit Freuden aufnehmen werden, —] BALKIND, J., אספת שאלות החשבח, Rechenübungen. Jerusalem [1897]. 15 u. 101 S. BUTTENWIESER, M., Die hebräische Elias-Apokalypse [ספר אליהו] und ihre Stellung in der apokalyptischen Litteratur des rabbi^ nischen Schrifttums und der Kirche. I. Hälfte. Kritische Ausgäbe mit Erläuterungen, sprachlichen Untersuchungen u. einer Einleitung, nebst Uebersetzung u. Untersuchung der Abfassungszeit. Leipzig, Ed. Pfeiffer, 1897. 4 Bl. u. 82 S. M. 3— [In der Einleitung pöleihisiert Verf. gegen jellinek, der das gaonäische Zeitalter als Entstehungszeit des ספר אליהו bezeichnet; er behauptet (S. 7), ״dass, wenn diese Apokalypse in der Fassung, in der sie uns vorliegt, auch einer jüngem Zeit angeboren mag, ihr Inhalt und Sagen- Stoff unbedingt in einer viel altern Zeit als das gaonäische Zeitalter entstanden sein muss.“ Mit dieser Annahme, die nicht im Geringsten die Behauptung Jellinek’s, der von der Apokalypse in ihrer heutigen Form spricht, erschüttert, kommt Verf. zu spät. Schon vor dreissig ׳r Jahren schreibt der vom Yerf. nicht berücksichtigte Zunz (Literaturg. S. 605): ״Das ספר אליהו hat ältere Elemente, zum Teil auch die Schrift N. 3 Kap. 6 (d. i. סרק ר׳ יאשיה), aufgenommen, ist jedenfalls jünger als Tana Eliahu und Akiba s Alfabet.“ Yerf. spricht nur von einem Verhaltnis einer Parallelstelle aus dem Alphabet-Midrasch (S. 19 Anm. *), . er kann also von Zunz noch manches lernen. S. 78 meint der Yerf., genau das Abfassnngsjahr des Eliabuches gefunden zu haben. Eridentificiert die im ס״א vorkammenden Personennamen und erklärt, unsere Apokalypse müsse unmittelbar nach dem Kriege Odhenats gegen Quietus und KalHstos (um 253) entstanden sein. Ein solcher Schluss wäre auch dann unzulässig, wenn die sehr phantastischen Identificationen des Yerf. über allen Zweifel erhaben wären י( was sie aber k ineswegs sind; so ist z. B. הרמלת, in dem Verf. Hormizd erblickt, kein anderer als der bekannte גיגית;ארמילוס, den B. mit Odhenat identificiert, ist eher ein Doppelgänger des persischen SoSiosh [vergl. die Aussprache! des ג bei den Orientalen], dem allerdings unsere Apokalypse eine andere Rolle zuweist). Diese Identification würde im günstigsten Falle beweisen, dass unser Apokalyptiker aus Quellen geschöpft hat, die bis in jene" כ

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