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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1898-01-01 · 1 (Januar-Februar 1898) · p. Seite 4

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
III (1898)
Issue
1 (Januar-Februar 1898)
Date
1898-01-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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4 Mardoehai Jafe’s (לבוש) zu Orach Chajim. Herausgeg. von J. S. u. J. A. Feigenbaum. Warschau, Baumritter, 1897. Bd. I: 4 BL u. 144 S. 4°; Bd. II: 142 u. 66 S. 4°. HERZL, TH., הקונגרס הבאדלאי, Der Baseler Congress. Uebersetzt von M. ßerkovitsch. Warschau, Achiasaf, 1898. 16 S. R. —15 [N. 1 einer מזמן לזמן betitelten Sammlung von Schriften über Zeitfragen.] HOBOVIOZ, J., ״ ,יאיר נתיבEin W«rt über die Hodegetik zur Torah“. S.-A.-Ujhely, W. Alexander, 1897. 20 S. [Die von Frankl, Brüll, Weiss u. A. angebahnten und mit Emst gepflegten Studien, die eine kritische Untersuchung der Entwickelung der Tradition anstreben, haben augenblicklich nur wenig würdige Pfleger. Die in Betracht kommenden Fragen sind sehr schwierig; die Benutzung der Quellen erfordert ausserordentliche Vorsicht, wie sie nicht jeder besitzt. Umso leichter aber kann jemand, der den ganzen Umfang und die grosse Bedeutung des Gegenstandes nicht kennt, sich verleiten lassen, gerade auf diesem Gebiete sich die Sporn zu verdienen. So ging es Rabbiner Salamon, als er es unternahm, die hermeneutischen Regeln (מדות) zu untersuchen und den Nachweis zu fuhren, dass sie nicht, wie von vielen angenommen, הלכה למשה מסיני sind. Wir wären die allerletzten, die gegen eine wissenschaftliche Behandlung dieses Thema’s etwas einzuwenden hätten. Was aber S. bietet, ist alles eher als kritische Forschung. Es ist ein leeres Geschwätz, in dem vage Behauptungen die Stelle wissenschaftlicher Beweise einnehmen. Dies nachzuweisen, hat Vrf der vorliegenden Schrift unternommen. Die Durchführung des Unternehmens, die übrigens nicht schwer fallen durfte, ist durchaus gelungen. Jeder, der die Ausführungen des Verf. gelesen hat, wird überzeugt sein, dass Salamon am allerwenigsten berufen ist, in derartigen Fragen zu entscheiden, oder auch nur mitzureden. Wir können uns nicht einmal dazu verstehen, mit dem Verf. den Hinweis auf Kerithoth 5 a (אל תהי גזרה שוה קלה בעיניך) als eine ראיה חזקה״“ anzuerkennen. Nach unserer Auflassung ist dieser Ausdruck eine Art Euphemismus; er bedeutet soviel wie כמה גדולה גז״ש. —] ITZKOWSKI, H., השדות, Mischnajoth. Hebräischer Text mit Panktation nebst deutscher Uebersetzung und Erklärung. Lfg. XXVII. Berlin, Itzkowski, 1898. M. —.75. [Enthält Teil IV (Seder Nesikin) S. 353—384, Abot V, 6—Schluss; Horajot; Register der in den Noten erklärten Worte; Register der in סדר נזיקין vorkommenden Tannaim.] [MAINZ, J., und SCHWABACH, ED. F.,J העברת עצמות, Die Ausgrabungen auf den jüd. Begräbnissplätzen in Griesheim a. M. Frankfurt a. M., Kaufmann, 1898. V u. 9 S. M. —80. [Zu loben ist der Sinn für Geschichte, der die Abfassung des Schriftchens veranlasst hat. Das Hebräisch ist barbarisch. Die älteste unter den bei Gelegenheit der Exhumation gefundenen lesbaren Leichensteine ־ stammt aus dem Jahre 1797.] ORGANISATIONS-STATUT ארגאניזאציאנס-שטאטוט für die auton. jüdorthodoxe Religionsgenossenschaft Ungarns und Siebenbürgens." כ <ו

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