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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1897-11-01 · 6 (November-Dezember 1897) · p. Seite 184

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
II (1897)
Issue
6 (November-Dezember 1897)
Date
1897-11-01
Page
Seite 184 (sequence 20)
Language
German
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184 die Sprache der Seelen erklären.“ Dies ist der Wortlaut dessen, was er nach unserer Disputation hinzugefügt hat u. s. w. Unser Autor antwortet unter Anderem, dass nach Ansicht aller Mutakallimün das Wort Gottes durch eine speziell dazu geschaffene Stimme, welche Israel am Sinai und Moses auch sonst gehört, sich offenbarte. Manche Andersgläubige behaupten zwar, dass das Wort (Logos) selbständig von jeher existiere, und dass es nicht aus Laut und Stimme bestehe; für uns Juden aber ist diese Ansicht unannehmbar, da es bei der Begebenheit am Sinai heisst יעננו בקול (Exod. XlXj 19), auch משמע אח הקול (Num. VII, 89), was doch beweist, dass die göttliche Stimme durch Laut und Bede sich offenhart hatte. Das arabische Original lautet.: אם קולה אי$א אן מן ינכר אלכלאם באלחרף ואגנות ק נהי*, נסם [גיר נסם.1] ינכר כלאם אללה לישראל על הר סיני כלאם פי נאיו*. אלאצתלאל ואלך אן גמיע אלמתכלטון מן מלתנא יקולון אן כלאם אללה תעאלי חרף חנות מצלוק וקד אכארוא מן אלכ[לאם פי] אלך וביאנה פהאא הו אלכלאם אלאי ממעה ישראל על הר סיני ואלאי כלם בה משהרבינו ע־׳ה כמא קאל וישמע את הקול מדבר אליו ואלאין יעתקדון מן גיר מלתנא אן כלאם קדים קאים באאת אלרב לא יגעלוה חרף וצות לאסתחאלא. אלך ולא ינוז ענדנא אלך לאן אלנץ קאל פי מער^ הר סיני משה ידבר והאלהים יעננו בקול וקאל איצא וישמע את הקול מדבר אליו אלאי ידל עלי אן אלכלאם בהרף תות אלך. Der Autor sagt ferner: auch sah ich, dass der Gegner bei seinem Beweise von den Todtenbeschwörern noch auf die Aussage unserer Weisen sich beruft, indem er sagt: ״Was die Kunst der Todtenbeschwörer zeigt, kann als Muster dafür [für..-das Sprechen der Seelen] dienen. Auch in unserer Zeit ist jemand bekannt, der dies zustande gebracht, und auch im Talmud ist es bestätigt, indem es heisst: בחול עולה בשבת אינו עולה.“ Verf. wendet dagegen ein, dass im Talmud (Sanh. 65 b) der Text nicht so lautet u. s. w. — Der Gegner erklärt ferner טל אורות (Jes. XXVI, 19) in der Bedeutung von Th au verbunden mit Licht, weshalb unsere Weisen sagen, dass dieser Thau nicht aus den Wolken, sondern unter dem göttlichen Ehrenthrone (כסאהככור) hervor sich ergiessen werde. Er glaubt also, meint der Verf., dass es in Wirklichkeit einen Thron gebe, worauf das ..Licht ruhe — vielleicht nimmt er an, dass dies die Herrlichkeit Gottes (ככור ד׳) ausmache. Wenn er aber dieses buchstäblich glaubt, dann muss er auch alles glauben, was im Midrasch vorkommt und nicht suchen, es zu umdeuten; so z. B. was in Abodasara(3b) erzählt wird, dass Gott die Schulkinder lehre, mit dem Le^jathan -

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