Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- II (1897)
- Issue
- 5 (September-Oktober 1897)
- Date
- 1897-09-01
- Page
- Seite 152 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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152 die weiteren Schwierigkeiten aufzuzählen, da ein Blick in das arabische Manascript, nach dem Tama übersetzt hat, alles aufklärt. Die Hs. fängt an mit der Ueberschrift: שאלות ותשובות לרמבים ״ .דל8) צ־עיס ז״לResponsen RMbM’s s. A. über eine Anzahl verschiedener Sachen an einen seiner Schüler s. A.“ Diese wohl vom Sammler der GA. hinzugefügte Ueberschrift bezieht sich auf die 8 in der Hs. folgenden Gutachten* * * 4 5), nach denen dann Folgendes, der zweiten Hälfte der Tama’schen Notiz־ ent- « — sprechendes Epigraph zu lesen ist: 1^*9 U! cjJu. U p ״ סעדיה צעיר תלמידיוyJt kxs> הדרת רבינו ירום הודו וינדל כבודו ר׳ ברבות המלמד זצ״ל מודה רובי חסדיו שנת דתתקס׳א ליצירה בצוען מצרים 01נ^^] =] vlUil רחמנא ירויה מעצבונה ומצערה של שנה זו. Dies ist verständlich genug. Der dankbare Schüler RMbM’s Saadjah, Sohn des R. Berachot6) s. A. erklärt, dass das hier Beendigte eine Sammlung der mit dem hochverehrten Lehrer ausgewechselten Fragen und Antworten ist. Er schreibt in Fostät*). Seine Bitte, dass die schweren Sorgen des Jahres (4961 1201) schwinden mögen, bezieht sich auf die furchtbare Hungersnoth, die zu dieser Zeit in Aegypten herrschte7). . Nach dem Saadjah’s Notiz abgrenzenden Worte (== hebr. תם, was Tama mit einem zu einer 564 Jahre alten Bitte wenig des Original-Manuscripts in ein jedenfalls vernünftigeres השבט על שאלותיכם ändern künnen. Das Ms. belehrt uns aber noch, dass Maim. zwischen den von R. Ephraim selbst und den von dessen Schülern herrührenden Fragen scheidet (fÄif h Lo דדר אפרים זצ״ל ä-o U Nebenbei sei hier vorgeschlagen, dass bei Josef Sambari (Med,. Jew. Chr. ed. Neubauer I) p. 133. Z. 2 gelesen werde ר׳ אפרים ותלמידיו, und sei gefragt, ob nicht hier eine Lücke in der Sambari-Hs. ist (etwa: ״und zu den Correspondenten des RMbM. gehören*), da es nicht gut verständlich ist. wie der in Aegypten geborene und in Tyrus lebende R. Ephraim zu den ״Weisen Lunels“ gerechnet werden kann. 8) Der deutlichen Unterscheidung wegen benutze ich arabische Charaktere, während in der Hs. auch das Arabische mit Quadratbuchstaben geschrieben ist. 4) n. 1, 2, 4 entsprechen P. h.־D. 64—56' (= Kobez 62—4); Text (und Uebersetzung) von nr. 7 bei Geiger Nit‘e Naamanim h. A. p. 17. Die Nrr. 3, 6—6 und 8 sind m. W. noch unveröffentlicht. 5) Ungenau bei Tama ברכיה. Der selten vorkommende Name ברכות ist ffenbar dem arabischen Barakät nachgebildet, — vgl. JQR. X p. 136 — während im hebr. sonst ברכה als Name vorkommt. In עזרת נשים wird Barakftt als arabische Wiedergabe von ברוך und ברכה aufg:efährt. •) Die Zusammenstellung von צוען מצרים mit Alt-Kairo oder Fostät s. S&mban 1. c. p. 118—9. 7) s. Abd-Allatif, De&cr. de l’Egypte, ed. de S&cy p. 360 ff.