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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1897-07-01 · 4 (Juli-August 1897) · p. Seite 119

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
II (1897)
Issue
4 (Juli-August 1897)
Date
1897-07-01
Page
Seite 119 (sequence 11)
Language
German
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119 eingehendem Studium dieser Texte noch lichten, so dass das gegenwärtig für sinnlose Willkür Betrachtete, sich in einen weiteren Zusammenhang wird einordnen lassen. Es sollen nun vorerst einige Einzelheiten aus der zweiten Liste zur Sprache gebracht werden, diesen einige Bemerkungen zum hebräisch-aramäischen Verzeichnis folgen. ABAA- NA&ANA ist ohne Frage aus dem häufig gebrauchten AßXava&avaXßa abgekürzt. Dieses Zauberwort ist auch von rückwärts zu lesen. Es ist richtig aus dem Hebräischen abgeleiet und übersetzt worden: ״Unser Vater bist du“ — אב לן את (siehe Baudissin, Studien zur semitischen Beligionsgeschichte I. 191 Anm. 2) Vielleicht gehört auch ANA APA, welches Schwab s. v. mit ״ הנערהdie Jungfrau״ als einem Zeichen des Thierkreises zusammenstellt, hierher. Nicht A=A, sondern P=B; wir erhalten dann; ANA ABA, welches umgekehrt gelesen ablana ist. Auch ABAAABAHN, welches Schwab s. v. mit ״ אבלafflige“ (?!)zusammenstellt, wird hierher zu ziehen sein; ABAA ist aus ABAANA abgekürzt, in ABAHN ist H=A. Für diese Gleichung spricht der Umstand, dass sowohl ANAAPA als ABAA sich auf Abraxasgemmen finden, wie ich aus Schwab ״sur un soldat ä tete de coq“ ersehe. Man wird auch in aßXava&avakßa bloss ablana ohne & zu deuten haben אב לנא. Der Laut th kommt als Schlusskonsonant auch sonst vor, z. B. Jaoth (= Jao, z. B. Wessely 3263, Gesenius Thesaurus s. v. יהוה) und sonst (Deissmann, Bibelstudien p. 9). — AASEMJEJ nach Schw. ״ עד שמוEternel est son nom“. Wenn diese Deutung richtig ist, wird man genauer |שמך aramäisch umschreiben müssen. — AMOIPI scheint אם1רי zu sein, mit welchem Namen in der Mischna der Aberglaube der Urbevölkerung des heiligen Landes bezeichnet wird, z. B. Schabbath 67b משום דרכי האמורי und oft. Im Pariser Zauberpapyrus Zeile 3011 (Wessely, Griechische Zauberpyrus, Wien 1888) findet sich epwpt, was dasselbe zu sein scheint. Das von Schw. citirte AmoirimoirriomiriomA ist Amoiri moir doppelt gesetzt, nämlich auch von rückwärts. In moir ist der erste und letzte Buchstabe (A und i) weggelassen, wie das in Zaubertexten oft zu geschehen pflegt, um aus einem Wort ein Dreieck zu bilden. Man könnte auch an עמורי aus עמורה Gomorrha denken, es ist aber fraglich, ob bei diesem bekannten Worte ע (= F) dem א (== A) gleich gesetzt worden wäre. Ayeßaeu ywaty versieht Sch. mit einem Fragezeichen und umschreibt es mit : עני בין ״exauce . . . “, ou ״ אני-בינךje suis au milieu de toi“. Ganz unzulässig. Zunächst ist klar, dass ywwy aus %a> und umgekehrt entstanden ist. Der Buchstabe % mit einem ־ Vocai verbunden kommt in den Zauberpapyri oft vor und lässt sich gegenwärtig nicht deuten. Avtßaiv kann der doppeltgesetzte babylonische Himmelsgott Anu oder das im Talmud (Sukka 45a) erwähnte (אני (והו sein. Für die letztere Auffassung könnte man anführen die Zusammenstellung: eva tau> craßaa># (Wessely, Paris. Pap. 1235) s=s צבאות ,יהו ,אני. Das ß wäre dann eine Insertion. Man kann in Anibain auch das samaritanische Jaba (== יהוה) wiedererkennen, die zwei y wären dann inserirt. Keinesfalls dürfen solche Wörter, wie das eben behandelte, einfach aus dem Hebräischen etymologisiert werden. Ein Beispiel für Buchstabenversetzung ist nach unserem dafürhalten auch: APBAPMAtöGOP. Schw. meint: ״On peut lire־ ״ ארבע מבצורquatre forteresse“. Ich glaube in den 5 Buchstaben 3—7 APP AM sehen zu dürfen. Papyr. Par. 1801 ff. werden unter vielen, für uns zumeist unverständlichen Namen erwähnt: adwyaie (= אדני). . taxwß. tarn ..... papßa. Dies letztere ist unzweifelhaft ein umge-

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