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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1897-07-01 · 4 (Juli-August 1897) · p. Seite 118

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
II (1897)
Issue
4 (Juli-August 1897)
Date
1897-07-01
Page
Seite 118 (sequence 10)
Language
German
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118 PÜLP1T COMMENTARY. Ed. by Dean Spence and J. S. Exell. Judges: Exposition and Homiletics by Lord A. 0. Hervey; Homilies by various Authors. Ruth: Exposition and Homiletics by James Morison; Homilies by various Authors. New ed. London, Paul, 1897. 326 S. S6.— — — I. Samuel. Exposition by R. Payne Smith. Homiletics by C. Ohapman. Homilies by various Authors. New ed London, Paul, 1897. 598 S.. S6.— — — II. Samuel. Exposition by R. P. Smith; Homiletics by various Authors. New ed. London, Paul, 1897. 654 S. S6. — SALES, P. DE, Directorio de religiosas, y declaration mlstica del cäntico de los cänticos. Traducidos del frances por Fr. Cubillas Donyaque. Madrid, L. Aguado (Impr.), 1897. 168 S. 12°. SCHWAB, M., Vocabulaire de l’angelologie etc. (oben S. 82; Schluss). [Im Gegensatz zu den alten Engeln und Daemonen, deren Namen, wenn auch für uns nicht immer durchsichtlich, irgendwelche Bedeutung haben, sind die Benennungen der von der kabbalistischen Richtung producierten Engel in Folge ihrer künstlichen Entstehung mei3t ganz sinnlos. Man hat keine hebräischen oder aramäischen Wörter vor sich und man würde sie nicht für solche halten, wenn ihr Fundort dieselben nicht als solche ausgeben wollte. Es genügt zur Erhärtung dieser Behauptung ein Blick in unser Yocabulaire. Mit Waw beginnen bekanntlich wenig hebräisch-aramäische Wörter, unser Lexikon weist deren 50 auf. Es ist in zahlreichen Fällen von dem Erfinder eines solchen Namens gar keine Wortbedeutung beabsichtigt. Schwab thut des Guten zuviel, wenn er solche erkünstelte Namen etymologisieren will. Natürlich geht es dabei ohne Gewaltsamkeiten, wie ע ־= א oder eigenmächtige Correcturen, nicht ab. Man ist von den Uebersetzungen der Schlagwörter selten befriedigt; freilich kann man gewöhnlich keine bessere proponieren. Belege für diese Behauptungen sind überflüssig, man findet sie auf jeder Seite. Es fehlen noch die Vorarbeiten, mit den gegenwärtigen Mitteln ist etwas Vollkommenes nicht zu erreichen. In einem Punkte jedoch wäre es dem Verf. möglich gewesen, mehr zu bieten. Wir meinen die Angabe von Belegstellen. Auch wäre es wünschenswert gewesen, bei wichtigeren Stellen das Original im Wortlaut zu geben, damit man selbständig urteilen könne. Dies war bei diesem Lexikon schon ans dem Grunde angezeigt, weil das Material zum Teil aus nichtedierten Handschriften geschöpft und auch soust ganz ungenügend verarbeitet ist. Freilich hätte durch dieses Verfahren das Wörterbuch an Umfang bedeutend zugenommen. Schwab hat auch das zur Zeit bekannte inschriftliche Material in seinem Wörterbuche verarbeitet, wodurch der Werth des Werkes bedeutend erhöht wird. Interessanter als die erste Liste ist für mich die zweite, in welcher die griechischen und lateinischen Namen verzeichnet werden. Das Material ist vorzüglich aus den gnostischen Schriften, aus Gemmen- und sonstigen Inschriften, sowie aus den in neuester Zeit an’s Licht gezogenen Zauberpapyri geschöpft. Willkür herrscht auch in diesen Namen, jedoch bei weitem nicht in solchem Masse, wie bei den kabbalistischen Schöpfungen des Miteialters. Manches Dunkel dürfte sich bei

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