Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- II (1897)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1897)
- Date
- 1897-05-01
- Page
- Seite 107 (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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107 während die zum deutschen Teile gehörigen Fussnoten geschieht־־ liehen Inhalts sind. Bei aller Akribie, die, wie Kaufmann^ Schriften überhaupt, auch das vorliegende Werk auszeichnet, bedürfen jedoch nach des Referenten Ansicht einige Anmerkungen der Berichtigung. Zunächst ist die geschichtliche Anmerkung 1, zu S. 339: ״Friedrich Wilhelm, der spätere grosse Kurfürst von Cöln am Wasser“ incorrect. Denn in den Textworten: ״) ק״ו של קוליןKurfürst von Köln a. Rh,a), ist an dieser Stelle, welche von der Einwirkung eines Geleitsbriefes aus Hildesheim zum Wegzuge nach Minden berichtet, nicht der von K. genannte Kurfürst zu erblicken, sondern der Fürstbischof von Hildesheim, der zugleich Kurfürst von Köln und Bischof anderer Sprengel gewesen. Falls das a. a. 0. erwähnte Ereignis vor 16f>0 erfolgte, ist Fürstbischof Ferdinand (von 1613—1(550) gemeint, sonst der ihm folgende Maxmilian Heinrich (1650—1688). Auch einige geographische Bezeichnungen sind zu berichtigen. S. 88 Anm. 2.: פייאין האלטץ (SS. 92 und 98: ,פיין ה), das im Texte als ein Dorf in der Nähe von Hannover bezeichnet wird (איין דאייף דאז קיין תחום שבת מן הנוביר איזט), ist nicht ״Peinl101zu, sondern das in unmittelbarer Nähe von Hannover gelegene ״Hainhoiz“; es ist daher wohl auch die Correctur jenes Wortes in דדיאץ ה׳ vorzunehmen. S. 99: האניס, ein Dorf bei Hameln (איזט איין דאי־ף דט ווייט פון האמיל), ist nicht wie K. in Anm. 2) angibt, Hochheim; denn ein Ort dieses Namens ist in der Provinz Hannover nicht vorhanden, wohl aber am Main (im Regbz. Wiesbaden) und im Kreise Erfurt. Es ist vielmehr mit jenem Namen die in dem Handbuche der Prov. Hannnver erwähnte Ortschaft Hajen, die zum Kreise Hameln gehört, bezeichnest, wenn nicht, was wahrscheinlich ist, die in demselben Kreise liegende ehemalige Vogtei Lachem; im letzteren Falle müsste dann im Texte לאכיס gegeben werden. Es sei hier noch bemerkt, dass Glückei die Stadt Hameln an der Leine (לאין), statt an der Wera gelegen sein lässt. Ein hinweis auf diesen Irrtum wäre S. 98 Anm. 7 am Platze gewesen. Das S. 360 erwähnte לינגן ist nicht, wie K. in Anm. 4 angibt, ״Lemgo“, sonbern ״Lingen“ in der Prov. Hannover, Regbz. üsnabrück. Das ebendaselbst vorher genannte אחין בריק ist Osnabrück, welches ehemals den Namen Osenbrugge trug (vgl z. B. Höniger und Stern: Judenschreinsbuch der Laurenzpfa-rre zu Köln S. 11 Nr. 67, Aronius, Regest. S. 273 Nr. 651, Jellinek, קונטרס המקונן S. 72 und Perles in Grätz-Jubelschrift S. 2). Eine Notiz hinsichtlich der Identität von ״Osenbrügge“ mit Osnabrück fehlt a. a. 0. Anm. 3.