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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1897-05-01 · 3 (Mai-Juni 1897) · p. Seite 106

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
II (1897)
Issue
3 (Mai-Juni 1897)
Date
1897-05-01
Page
Seite 106 (sequence 38)
Language
German
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106 bei den Citaten die Druckfehler besonders störend sind. Wiinsohenswert wäre auch ein Register der im Werke erklärten Wörter und Wortverbindungen, was ja auch am Schlüsse des ganzen Werkes beigegeben werden könnte. Dr. H. י״ KAUFMANN, David., זכוונות מרת גליקל האמיל, Die Memoiren der Glückei von Hameln 1645—1719, (ZfHß. 1,106). Der Herausgeber obiger Memoiren, der als unermüdlicher Forscher auf dem Gebiete jüdischer Wissenschaft seit einer Reihe von Jahren einen überaus reichen Ertrag seiner Studien uns gespendet, hat durch die Veröffentlichung der Denkwürdigkeiten der Glückei von Hameln ein in manigfacher Beziehung wertvolles Werk der Vergessenheit entzogen. Die Aufzeichnungen der Glückei bieten nicht nur zahlreiche Beiträge zur Kenntnis der Geschichte bedeutender' jüdischer Familien, die in der zweiten Hälfte des 17. und im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts einen klangvollen Namen besassen, sondern sie liefern uns auch gar sehr schätzenswerte Aufschlüsse für die Geschichte vieler jüd. Gemeinden während jenes Zeitraumes. Gar manches Bild aus dem Gemeindeleben zu Altona, Amsterdam, Baiersdorf, Bamberg, Berlin, Cleve, Danzig, Frankfurt (a. M.u. a. 0.), Fürth, Hamburg, Hameln, Hannover, Hildesheim, Kopenhagen, Lissa, Leipzig, Metz, Stettin, Wien u. a. m. wird in den Blättern jener Memoiren vor uns aufgerollt, von gar mancher mehr oder minder hervorragenden Persönlichkeit und von verschiedenen interessanten Thatsachen bringt uns jenes Werk Kunde. Aber auch abgesehen von dem geschichtlichen Material, das in den autobiographischen Aufzeichnungen der Glückei aufgeschichtet liegt, bieten diese einen culturgeschichtlichen Schatz von hohem Werte. Die Publication dieser Memoiren gewinnt an Bedeutung durch die von Kaufmann’s Meisterhand verfasste deutsche Einleitung, die ־ eine Fülle historischen Stoffes enthält, sowie durch den, die Epitaphien der Familie Hameln in Frankfurt a. M. vorführenden Anhang (S. LII ff.) In dem hebräischen Teile liegen uns SS. 1—333 die sieben Bücher der Glückel’schen Denkwürdigkeiten vor, wie sie sich in der Handschrift 91 der Merzbach, in München finden, unter gleichzeitiger Heranziehung einer zweiten (Frankfurter) Handschrift (vgl. Vorwort S. VII f.). Als Anhang folgen SS. 334—394 die Auf- Zeichnungen des Phöbus Gans aus Minden und SS. 394—400 Notizen des Samuel b. Meir Hekscher. Der hebräische Teil ist seitens des Herausgebers mit Anmerkungen versehen worden, welche vor allem das Verständnis der sprachlichen Elemente ermöglichen,

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