Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- II (1897)
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1897)
- Date
- 1897-05-01
- Page
- Seite 82 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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82 Kap. IV: die Zeit .der Einführung des Gesetzes. (Ti§ri 445, im Jahre der Ankunft Nehemias und des Mauerhaus). — Esras Gesetzbuch und die Verpflichtung auf das Gesetz (PC.). — Die Schlussredaction des gesetzlich-geschichtlichen Corpus. — Charakter und Tendenzen des Priestercodex (״Universalismus und Individualismus sind die Signatur -ך der religiösen Entwicklung, welche unter dem Acbämenidenreich beginnt und in der Religionsconcurrenz des römischen Kaiserreichs ihren Höhepunkt erreicht, Diaspora ihrer Anhänger und Propaganda unter den ״Heiden“ sind ihre äusseren Kennzeichen. Auch im PC. treten beide überall als die charakteristischsten Merkmale der religiösen Entwicklungsstufe hervor, der er angehört“). — Der PC. und die Diaspora (Sabbat, Reinheitsgebote, Beschneidung, Schlachtung u. Opfer, Festfeier). — Die Proselyten im PC. und die Metoeken der vorexilischen Zeit (״Die pharisäische Abneigung gegen den Proselyten ist secundär und erst nach der 2. Zerstörung Jerusalems entstanden“). Der geschiehtliehe Rückblick schliesst: ״das Judentum ist im Kamen des Perserkönigs und kraft der Autorität seines Reiches geschaffen worden, und so reichen die Wirkungen des Achämenidenreichs gewaltig wie wenig anderes noch unmittelbar in unsere Gegenwart hinein.1״) — M. F.] PHILO, s. Wendland, P. PLAUT, M., Biblische Geschichten. Für die israelitischen Kleinen erzählt. I. TL Frkf. a. M., Kauffmann, 1897. XI u. 92 S. M. 0,80. [״Was die Bibel mit kurzen, knappen, tiefen Worten, mit einigen genialen Strichen in leisen Konturen andeutet, hat der Lehrer vor den Augen der Kinder mit den bunten Farben der Sprache zu einem herrlieh kolorirten Bilde voll Schönheit auszumalen.“ Dieser Grundsatz war für die Bearbeitung der ״bibl. Geschichten״ massgebend. In schlichten Worten, in einfachen leichtverständlichen Sätzen, und in echt kindlicher Weise werden vorzüglich jene Geschichten, die Personen, Familien und wunderbare Begebenheiten — Dinge, die das Interesse der Kinder zu fesseln vermögen — betreffen, den kleinen Lesern vor Augen geführt. Der Verf. bietet so nicht allein einen ״vielleicht unübertrefflichen״ Lesestoff für die Mussestunden der Kinder, sondern kann auch dem Lehrer als Muster dienen, wie man die bibl. Geschichten dem kindlichen Gemüthe näher bringt. Der* I. vorliegende Teil erstreckt sich über den Zeitraum bis zum Tode Mose’s. Möge .der II. Teil, dessen Material den übrigen bibl. Büchern, mit Einschluss der Apokryphen entnommen ist, recht bald erscheinen.] POZNANSKI, S., Aboul-Faradj Haroun b. al-Faradj, 10 grammairien de Jerusalem, et son Mouschtamil. Paris, Darlacher, 1896. 39 S. [SA. aus R. d. E. J. 1896]. ־ SCHUERER, E., Die Juden im bosporanischen Reiche und die Genossenschaft der <!*ß&n*vot #tdv t}<f>urrov ebendaselbst. Berlin, Reimer, 1897• 26 S. M. 1. SCHWAB, M״ Yocabulaire de l’angelologie d'apres les mss. hebr. de J) Lies oben S. 9, Z. 12: Tab’el; 1. S. 10. Z. 16:2 Ohr. — —); streiche S. 11. Z. 1. längst; 1. ebd. Anm. 2. Artax. (III.); 1. S. 15. Text Z. 7. v. u. Jer. 61, 11.28; ebd. Anm. 2:. I, B, 12,34. ב־