Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- II (1897)
- Issue
- 1 (Januar-Februar 1897)
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 19 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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19 des Textes. Für קנתיאל (S. 26 Z. 66) ist viell. קפתיאל zu leseu. — Die Bemerk. S. 39, dass mit ״Rab nur eine bestimmte Person gemeint ist, nämlich ausschliesslich R. Jehuda Hanasi“, soll, wie die Verwandlung des אמימר in einen Dämon (S. 40), dem Verf. zur Lehre dienen, dass er in Zukunft nicht eine Belesenheit in Werken zu zeigen suche, deren Kenntniss von ihm nicht verlangt wird, und die er nicht besitzen kann. —] TEICHMANN, E., Die paulmischen Vorstellungen von Auferstehung u. Gericht u. ihre Beziehung zur jüdischen Apokalyptik. Freibürg i. B., J. C. B. Mohr, 1896. VIII u. 125 S. M. 2,50 TORREY, R. A., How to Study the ßible for Greatest Profit. Methods and Fundamental Conditions. London, Nisbet, 1896. 1 S, 6 d. WEBER, FERD., Jüdische Theologie, auf Grund des Talmud und verwandter Schriften gemeifasslich dargestellt. Nach des Verf. Tode herausg• von Fr• Delitzsch u. Geo. Schn edermann. ,,Bisher u. d. T. System der altsynagog. paläst. Theologie“ od. ״Die Lehren des Talmudtt. 2. Aufl. Leipzig, Dörffling & Franke3 1896. X. u. 427 S. M. 8. — WINTER, J., und WUENSCHE, J., Die jüd. Litteratur seit Ab- Schluss des Kanons etc. (Schluss; s. Zf HB. I, 171 ff.). — [Als dritten im Bunde der Leichtfertigen müssen wir, nicht ohne Bedauern, Sulzbach nennen, einen Mann, von dem wir annehmen zu dürfen glauben, dass er bei einiger Vorsicht und Ueberlegung doch Besseres hätte leisten können. ״Die poetische Litteratur“ von S. ist, abgesehen von der u. E. ganz verfehlten Anlage, fast Seite für Seite zu berichtigen, was wir natürlich an dieser Stelle unterlassen müssen. Wir beschränken uns auf einige Bemerkungen, die das härteste Urteil genügend bestätigen dürften: Schon Seite 5 begegnen wir, gelinde gesagt, einigen Ungenauigkeiten: Rab ist da, ohne Vorbehalt, Verfasser des עלינו- Gebetes, während die Einlagen des Mussaph-Gebetes für den Neujahrstag auf ״Rabbi (!) Areka“ nur ״zurückgeführt werden“! So schreibt nicht, wer die Quelle dessen untersucht, was er wissenschaftlich verwerten will! — S. 6 scheint es dem Verf. sicher , dass Kalir als der erste Pajtan anzusehen sei. Sicherlich hätten S. die Ausführungen Harkavy’s (לראשונים jvptV, p. ק״ה ff.) schwankend gemacht, wenn er sie, was seine Pflicht war, gelesen hätte. Bei dieser Gelegenheit hätte er sich vielleicht auch erinnert, dass doch auch ein Sa‘adja es verdient, als einer der ersten neuhebr. Dichter gewürdigt zu werden. — S. 7 sind die Asharoth (zu Sabbath ha־gadol, was nur der Kundige hineinlesen kann) Jehuda ha-Levi’s nicht in die Liturgie übergegangen. Aber was heisst beim Verf. Liturgie? Es giebt Gebetordnungen auch ausser dem polnischen und deutschen Machsor; im אילת השחר haben die Asharoth Aufnahme gefunden: gehört das nicht in die Liturgie? Auch für die Bestimmung des behandelten Zeitraumes war das Machsor nach deutschem Ritus für den Verf. verhängnisvoll. S. 18 nämlich berichtet S., dass nach Sal. Alkammez (!) in das eigentliche Gebetbuch keine Dichtung mehr Aufnahme gefunden. Was heisst hier Gebetbuch und was soll die Klausel ״das eigentliche“? Nicht ״eigentlich“ scheint