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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1897-01-01 · 1 (Januar-Februar 1897) · p. Seite 18

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
II (1897)
Issue
1 (Januar-Februar 1897)
Date
1897-01-01
Page
Seite 18 (sequence 18)
Language
German
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STRACK, HERM. L., Grammatik des Biblischen Aramäisch mit den nach Handschriften berichtigten Texten und einem Wörterbuch. Zweite grösstenteils neubearbeitete Auflage. Leipzig, Hinrichs, 1897. 38 u. 47. S. M. 1,80 (geb. M. 2,30). [Die von uns ZfHB. I S. 157 f. angezeigte Grammatik des bibl. Aramaisch erscheint jetzt, schon nach einigen Monaten, in zweiter Auflage — ein Beweis für die Brauchbarkeit des Buches, die wir ja mit allem Nachdruck betonten. In der neuen Auflage hat Verf. manche Dunkelheiten im Ausdruck beseitigt und manche Lücken ergänzt. Der strengen Wissenschaft ist insofern ihr Recht geworden, als hier auf das Targumische, Syrische und die Inschriften Bezug genommen ist. Auf die Satzeinrichtung ist in dieser Auflage viel Sorgfalt verwendet worden, wodurch das Ganze viel übersichtlicher ist. Der Text der aram. Teile der Bibel sowie das angehängte Wörterbuch sind unverändert geblieben. Wir können das Bnch allen denen, die das Aramäische sowohl, wie die Sprache der Targumim und des palästin. Talmud mehr als oberflächlich studieren wollen, auf’s Beste empfehlen.] STUEBE, R., Jüdisch-Babylonische Zaubertexte. Herausgegeben u. erklärt. Halle a. S., Krause, 1895• XVI u. 64 S. M. 2,50• [Die Veröffentlichung der Aufschriften auf den Thonscbüsseln baby- Ionischer Herkunft — für welche die Bezeichnung ״Zaubertexte“ u. E. nicht gut gewählt ist — kann von kulturhistorischem Interesse sein; für die Religionsgeschichte sind sie nicht von so hohem Werte, wie dies Verf. anzunehmen scheint. Ueber die Art des Gebrauches dieser Schüsseln lässt sich, wie Verf. S. X richtig bemerkt, aus den Inschriften selbst keine Belehrung schöpfen. Vielleicht haben wir eine Andeutung hierfür im bab. Makkot 11a, wo חספא ein Thongefäss, eine Schüssel bedeuten dürfte; das blosse Hersagen einer den vorliegenden Auf- Schriften ähnlichen Formel wird empfohlen im סדר ר, עמרם גאון S. 31; dasselbe auch im handschriftl. 382 § אסופות (abgedrnckt in Gaster’s Beilage zum ״Report״ des Montefiore-College 1893 p. 38). -־4י Aus dem sprachlichen Charakter der gebotenen Texte einen Schluss zu ziehen auf ״Gebiet, Volkstum und Zeit der Herkunft der Inschriften“ (S. XI) scheint uns gewagt. Derartige Texte pflegen mit peinlicher Genauigkeit von Geschlecht zu Geschlecht überliefert, von Land zu Land fortgepflanzt zu werden. Für das sprachliche liess sich aus den wenigen Texten nicht viel gewinnen. Wir erinnern uns, dass Verf s. Z. eine grössere Anzahl von Inschriften copiert hat - Schreiber dieses hat sie aus Gef. dem Verf. collationiert und manch richtige La. ermittelt, was zu erwähnen war — u. bedauern wir, dass nicht sämtliche Texte mitgeteilt wurden. S. 22 Z. 6 ist ־ viell.!רביד zu lesen. Z. 16 das. ist für אץ אץ zu lesen אהיה ־=) חץ מץ nach der‘Buchstabenpermutation א/,ת ב״ש). S. 26 Z. 56 bis u. Z. 64 ist קומתיה für den ganzen Leib auch sonst in der kabbalistischen Litteratur belegt. Es genügt auf den Titel des obscuren שעור קומה zu verweisen, das die Gliedmassen Gottes beschreibt und deshalb schon in der ältesten Zeit, als der jüd. Anschauung von Gott hohnsprechend, verworfen wurde. Hiernach ist die Anm. S. XVI zu berichtigen. S. 26 Z. 66 hat Verf. richtig מץ פץ als das kabbalist. Atbasch für den Gottesnamen erkannt, nur ist dann nicht nötig, פץ zu lesen und als Dittographie zu erklären; vielmehr ist hier תץ (so in der Inschrift ziemlich deutlich) ארד, die erste Hälfte von אח; אחיה als Gotteshamen auch in חרבא רמשת (ed. Gaster) S. 1 Z. 1

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