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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1897-01-01 · 1 (Januar-Februar 1897) · p. Seite 3

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
II (1897)
Issue
1 (Januar-Februar 1897)
Date
1897-01-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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3 — S. 156 Sp. 2 wird entschieden behauptet, dass פגול schon durch Gedanken ohne Wort vollzogen ist. Dies spricht aber gegen Sifre zu Deut. 17,1 (שתלוי בדבור). Vgl. noch B. mezia 48 h Tos. v. החושב, sowie Tos. Jomtoh und R. Akiba Eger das. — Zum Schlüsse wollen wir noch bemerken, dass sich in vorliegendem Werke höchst kühne Hypothesen finden, die auch bei nicht Voreingenommenen auf Widerspruch stossen dürften. So z. B. S. מא f. über ן מצות התלויות בארץ Anf. Gittin über בפני נכתב; S. 178 f. die Hypothese, dass nach ב״ה die Scheidung erst mit der Erfüllung der Bedingung ושלחה מביתו vollzogen Jtet. — Druck und Austtattung sind vorzüglich. — J. T.] EISENSTAT, MOSE b. Chajjim, איין נייא קלאנליד בניגון פרוסטיצר קדושים ליד. Das Klagelied über die Pest in Prag (1713). Antographiert [Hamborg, A. Goldsehmidt, 1896]. 8 Bl. (nicht paginiert.) [Nach ed. Amsterdam (?) s. a., identisch mit Steinschn. Catal. Bodl. p. 570 N. 8685? Benjacob p. 528 N. 341 verweist auf weiter (עיין קלאגליעד וכר להלן), wo wir aber nichts finden. — Vgl. Geld unt kein Geld.] GELD UNT KEIN GELD (נעלד אונט קיץ נעלד) regiert die ganze Welt. Drei Erzählungen, jüd. - deutsch. Autographiert. [Hamburg, A. Goldschmidt, 1896]. 8 Bl. (Nicht paginiert.) [Die Firma A. Goldschmidt in Hamburg hat sich der dankenswerten Aufgabe unterzogen, seltene, zum Teil überhaupt unbekannte jüdischdeutsche Schriften auf autographischem Wege zu reproduzieren. Sollen diese Reproductionen wissenschaftl. Zwecken dienen, so muss erstens darauf geachtet werden, dass die Abschriften, auch in Bezug auf die Ortographie, mit dep Originalen sich genau decken; zweitens müssen die Abzüge deutlich, gut leserlich sein. Wieweit der Copist die erste Forderung berücksichtigt hat, können wir nicht ermitteln; was die Leserlichkeit der Abzüge betrifft, so lässt di3se keine Wünsche übrig. Der Abschreiber ist, wie wir auf privatem Wege erfahren, Herr S. Gold- Schmidt, auf dessen Inserat im vorl. Heft unseres Bl. wir hier verweisen. ״Geld unt kein Geld“ ist unseres Wissens sonst unbekannt.] GOLDSCHMIDT, J., קציר ברנה, Das Gebet-״Uebersetzena als Gebet- ״Unterricht״. Frankfurt a. M., Kaufmann, 1897. 16 S. M. 0.25. GOLDSCHMIDT, L., Der babylonische Talmud, herausgegeben nach der editio princeps (Ven. 1520—23) nebst Varianten der spätem von SLorja und JBerlin revidirten Ausgaben und der Münchener Handschrift (nach Eabb. V. L.) möglichst wortgetreu übersetzt und mit kurzen Erklärungen versehen. 4. u. 5. Heft (S. 241—400) 4°. Berlin, Calvary & Co.* 1896. ä M. 5. — HOFFMANN, D., s. Itzkowski, H. JANOWSKI, J. Z., תחת השבט, Drei kritische Aufsätze. Berditschew 1896. 59 S. 12°. ITZKOWSKI, H., משניות, Mischnaioth. Hebräischer Text mit Punktation nebst deutscher üebersetzung und Erklärung. Teil IV

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