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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1896-05-01 · 3 (Mai-Juni 1896) · p. Seite 97

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
I (1896/97)
Issue
3 (Mai-Juni 1896)
Date
1896-05-01
Page
Seite 97 (sequence 25)
Language
German
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97 and seine 'Erklärungen oft sehr zutreffend sind. Zweitens in literarhistörischef Hinsicht, da er mit Recht als eine Fundgrube für die ältere jüdische Literatur zu betrachten ist. ‘-) Leider aber ist von diesem Coinmentaf nur ein Teil, der ,zu Jesaja, vollständig veröffentlicht (ed. Derenbourg, Revue des Etudes juives T*. XVII bis XXIH). Von dem zu den anderen biblischen Büchern (nur zum Teil erhalten), •sind bisher nur Auszüge bekannt.*) Auch die von meinem Freunde Fuchs mit vieler Sachkenntnis begonnenen ״Studien über Ibn Bäl‘äm“s) sind leider durch den frühzeitigen Tod ihres Verfassers bisher unvollendet geblieben. Da nun auf eine baldige Veröffentlichung der vorhandenen Reste der Cömmentare Ibn Baräm’s schwer zu rechnen ist, so dürfte es den Freunden dieses Literaturzweiges willkommen sein, vorläufig• auch nur Exeefpte zu erhalten. Die hier von mir veröffentlichten sind einer Handschrift der Bodlejana (ms. hebr. d 44) entnommen. Diese Handschrift enthält u. A. ein Fragment von Ibn Bai'ä'm’s Comm. zu I. Sam. 27,10 bis II. Sam. 12,11 (f. 44 bis 50) und za Ps. 18,19 — 18,40 (f. 54—58.) In dem letzteren Fragmente fand ich nichts Interessantes, dagegen enthält das erstere manche charakteristische Stellen, die hier folgen mögen. Dass der Autor derselben Ibn Bai äm ist, sieht ein jeder, der seine Cömmentare gelesen hat, sofort ein. TJebrigens .bestätigt diese Thatsache auch noch die Verweisung auf den Jesaja-Gommentar. (1,10) ואעמד עליו ואמתתהו אלפתה פי ואו ואמתתהו ידל עלי אנה .מסתקבל פי מכאן אלמאצי עלי ימה תגיזה אלעבראניה ואמא קול צאחב כתאב ׳אלמצותאת אנה אגמא גא פקח מן איגל נדב אלעמלק פהו גיר שאיג בל הו הדיאן וקד ביק דלך אבו אלוליד פי בעץ תואליפה.4) ׳* ׳ ״ ■ * *) Harkavy, Jüd. Literaturblatt 1878, p. 2. 2) Erwähnenswert sind besonders die Auszüge aus dem Gomm. zu Numeri und Deuter, (den Stein- Schneider zuerst in Oxford entdeckt hat) in Fuchs’ Studien, dann aus anderen Teileft bei: Harkavy, Studien und Mittheil. Bd. 111: Derenbourg, Opuscules et traites d’Aboulwalid(Einleitung) und Poznanski, Mose b. Samuel Hakkoken Ibn Chiquitilla p. 184,149,157,167. Die Edition des Comm. zuEzechiel hat Israelsohn in Aussicht gestellt, s. Revue des Etudes juives XXIII, 188.. 3) Heft I, .Berlin 1898. 4) Das Citat aus dem כתאב אלסציתאה ist fast wortlieh Abulwalid’s Risalat at-takrib w׳’at-tashil (Opuscules 841) entnommen; es ist also auch möglich, dass Ibn Bal‘äm diese Schrift selbst gar nicht gekannt hat. Wie mir Herr Dr. Harkavy brieflich mitteilt, wird das כתאב אלמצותאת von einem Grammatiker des XII. Jährh. (fälschlich als Ibn Jasphüsch betrachtet, s. Opuscules XX) Saadja zugeschrieben. Ibn Babäm greift nämlich den Gaon wiegen der Punktation des Wortes חדש (Jes. 44,18) an. Darauf der betreffende Grammatiker: ואמא איהאמה לרבינו סעדיה דל בקולר* אלא אן כאן טנהא בקמצק פכטא עטים וכיף יצפי עליה ך!לך ולה תאליף

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