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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1896-05-01 · 3 (Mai-Juni 1896) · p. Seite 90

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
I (1896/97)
Issue
3 (Mai-Juni 1896)
Date
1896-05-01
Page
Seite 90 (sequence 18)
Language
German
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' bildung ein Denkmal der Lächerlichkeit za setzen, da seihe Conjecttir falsch ist. Stephan sehrieb 1458 gegen Liepman’s; נצחק, Wolf II, 1016;■ ms. lat. theol. 117 der königl. Bibliothek. 53. [Therebaldus, oder Thöobaldus, Sabprior aus Parts, angeblich 1240/wahrscheinlich erst im XIV; Jahrh.,^wenn Verf. einer, verschieaentlich betitelten Schrift, meist ״Errores Judaeorum extracti ־ ex Talmut“, worüber Näheres in H. B. XXI, 39 u. S. VII, wo lies: Kev. Et. III, 142. Dass Th. geborener Jude sei, bedarf noch der Begründung.] ■54. [Vitalis Dactilomelos, geb. Jude, übersetzt latein. (1500) den mittl. Oommentar des Averroes zur Physik des Aristoteles aus •dem Hebräischen des Serachja b. I8ak; Hebr. Üebersetz. S. 114.] 55. Wessel, Joh., in Köln, Heidelberg, Basel (gest. 1489), bei Gesenjus 105, ohne nähere Naehweisung; s. Biographie nouy. . generale 15$. 16 (1866) p. 683. Die Mönche verbrannten den grössten Teil seiner hinterlasseüen Schriften (meist Cbntroverse), das Uebrige ist mit Vorrede von Luther Leipzig 1521 und sonst gedruckt. 56. [Wilhelm Raymund, und Nichts weiter als diese beiden Namen^ bei Gesenius S• .105, ist wohl kein Anderer als Gulielmo Raimondo de Moncada (Moncata), ein geborener Jude und Judenbekehrer, Sohn des Nissim abu’l-Faradj aus Girgent, der den ganzen Koran hebräisch übersetzen sollte; s. Hebr. Uebfersetz. S. ,986.] (Fortsetzung folgt.) Die hebräischen Druckereien zu Karlsruhe i. B. und ihre Drucke. Mit Benutzung der Akten des Grossh. General-Landes-Archiv zu Karlsruhe, beschrieben von Dr. Ed. Biberfeld. Karlsruhe ist eine ziemlich junge Stadt; es wurde erst i. J. 1715 durch Markgraf Karl Wilhelm, von Baden-Durlach (1709— 1737) mitten im Hardtwalde nach einem vorher festgestellten Plane angelegt. Aber vermöge einer ausgiebigen Privilegirung der ersten Colonisten wurde die neugegründete Stadt rasch beivölkert und, da diese Privilegien, welche ״von dieser Anbauung und Genuss solcher Freyheiten der Religion halber niemand aus- •geschlossen“ wissen wollten, auch den Juden zu Gute kamen,

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