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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1896-05-01 · 3 (Mai-Juni 1896) · p. Seite 89

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
I (1896/97)
Issue
3 (Mai-Juni 1896)
Date
1896-05-01
Page
Seite 89 (sequence 17)
Language
German
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89׳ — 45. [Quirinus,. Laurus (1462—71), wird von Sansovino zum Yerf. einer Introductio ad ling. sanctam gemacht; es ist aber kaum anzunehmen,, dass er überhaupt hebräisch verstand, wie Luzzatto (Prolegom. p. 41 nota) nachweist.] -46. Radulphus Niger, ein Engländer des XIII. Jahrh., verfasste eine ״lnterpretatio hebr, nominum“, nach Imbönatus p. 212 b, bei Wolf, B. H, II p. 569; es fragt sich nur, ob er etwa bloss aus Eusebius oder And., ohne Kenntnis des Hebr., compilirte. 47. Raymundus Martini, Mönch (lebte noch 1286), vielleicht ־׳ geb. Jude, bei Gesenius S. 195 mit dem Todesj. 1284, Yerf. des ״Pugio fidei“, welcher schwerlich hebr. verfasst war; Cat. Bodl. p. 2133; Polem. u. apolog. Lit. 225; Cat. mss. Lugd. B. 317; zu berichtigen Grätz VK, 48, vgl. S. 171; Wüstenfeld, Lat. Uebersetz. aus d. Arab. S. 97 (wohin er nicht gehört); Schiller-Szinessy, The pugio ildei 1887; dagegen Ad. Neubauer, Jewish Controversy and the ״Pugio Fidei“ im ״Expositor“ 1888 p. 81 — 105, 179 u. 197. ׳ 48. Raymund de Peöaforte ״betrieb dasselbe (das Rabbinische) stark“, bemerkt Gesenius am Rande von S. 104. Dieser Dominicaner-General (gest. in Barcelona 1275 im Alter von 100 Jahren) wird als Begründer des regelmässigen Studiums orientalischer Sprachen in Europa angesehen;''auch seine Tendenz, die Inquisition, der er wobl die Heiligsprechung verdankt, ist nieht ohne Einfluss auf den Character dieser Studien geblieben. 49. Riehart (Ricart), Dominicaner (1335), verfasste: De interpretationibus vocabulorum hebr. (Hetzel, Geseh. d. hebr. Spr. S. 134). Es fragt sieh wiederum, ob der Yerf. das Hebräische direct kannte. Roger Baco, s. Baco. 50. Seotus, Jo. Duns, der bekannte Scholastiker (gest. 1308), verf. ßecollectio ling. S., nach Dempster bei Le Long, aus welchem bei Wolf, B. H. IV p. 284. Vgl. Guttmann, Mtschr. Bd. 38 S. 26, Bd. 40 S. 316. 51. Siegibert v. Gemblöurs (gest: 1113), über welchen versehiedene Notizen, auch den hebr. Unterrieht betreffend, bei Zappert, in dem Artikel über das Schlummerlied (welches Zunz und Jaflfe als Betrug erkannten), in Sitzungsberichten der Wiener Akademie 1859, Bd. 29, S. 309. Ich bin nicht in der Lage, die nötige Nachprüfung vorzunehmen. 52. Stephan Bodeeker, oderBodeker, Bischof der Mark Brandenbürg, verstand hebräisch und kaufte 1438 die Berliner Bibel in 4 Bdn. (s. die Yorr. z. mein. Verzeichnis S. III), welche Lagarde (Symmicta S., 136) Veranlassung gab, seiner ]Ein- ' 2

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