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Zeitschrift für hebraeische Bibliographie · 1896-05-01 · 3 (Mai-Juni 1896) · p. Seite 76

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Journal
Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
Volume
I (1896/97)
Issue
3 (Mai-Juni 1896)
Date
1896-05-01
Page
Seite 76 (sequence 4)
Language
German
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76 KLATZKIN, E., ספר אמרי שפר, Warschau, 1896. 162 S. 4°. KOHANA, DAVID, רבי אברהם אבן עזרא, Sammlung der Gedichte und Reimpoesieen Abraham Ibn Esra’s. Mit Einleitungen, Anmerkungen und einer Biographie versehen herausgegeben. Band II, Teil 1 und 2. Warschau, Achiasaf, 1895. 141 u. 98 S. (S. 96—98 nicht paginiert) 32°. R. —.56. י״ [N. 1: שאלות הרא״בע gehört, wie. Sen. Sachs und Reifmann, zwei scharfe Kritiker, nach gewiesen (Hamagid IV N. 7 u. N. 11), nicht AJE an. Was K. dagegen einwendet, ist keineswegs stichhaltig (so lässt sich z. ß. der Gebrauch von סוד =* יסוד auch sonst nachweisen); es kann in einem Fachblatte der Beurteilung der Sachkenner unterbreitet werden, berechtigt aber nicht zur Aufnahme des Poems in eine Volksausgabe, die überdies nur eine Auswahl* enthält*), in der dieser geistlosen Spielerei, auch wenn sie sicher von AJE herrührte, kein Platz gebührt. — Aus dem Wortlaut des Briefes an Samuel Gämihi (p. 31 ff.) hat Kaufmann (קבץ על יד II, p.IV.) die Vermutung geschöpft, dass Samuel an AJE ein aus 350 Versen (im Zahlenwert ספיר שן) bestehendes Gedicht sandte, das אבן בהן betitelt war. Diese Vermutung fand Rosin, Reime und Gedichte 1 (hier R) S. 130 Anm. 11 ״sehr einleuchtend“. Aus purer Paradoxie schlagt hier K. einen neuen Weg ein, zu welchem Zwecke er ein doppeltes Kunststück wagt. Er vocalisiert בפתורן ßt• des einzig riehtigen בפתוח und ändert stillschweigend חרת (so haben Egers, Diwan [hier E] p. 144 und R p. 131) in לחרות phne zu merken, dass der Reim הרת unbedingt fordert! Die Zahl von 350 Versen für Ein Gedicht scheint K. — und diesmal mit Recht — zu hoch, er nimmt daher die Existenz von zwei Gedichten mit zusammen 350 Versen an, was aber aus dem Text nicht hervorgeht, auch in ihn nicht hineingelegt werden kann. Wenn, wir die Schwierigkeit, die in dem Satze ובעבור אצפה (p. 32 Z-. 11) liegt — R S. 131 Z. 29 übersetzt ״weil ich aber der Zuschrift harrte“ — beachten, was schon Brüll, Jahrb. VIII S. 98 Anm, 4 gethan, so glauben wir folgende Vermutung aussprechen zu dürfen: Für אצפה ist ,הצ״פד zu lesen und danach zu übersetzen ״wegen der 175“ (Zahlenwert von צפ״ה). Das Gedicht Samuels enthielt 175 Verse, gleich צפ״ה, weshalb es AJE מצ״פה ,^as aus 175 Versen bestehende“ nennt: המצפה bat im Zahienwert 220 Ein Gedicht von 175 Versen ergiebt, wenn man es in Deleth und‘ Soger geteilt niederschreibt, zwei Zeilenreihen mit zusammen 350 Halbvers,en,im Zahlenwert ש״ן ובשני פתוח יה .ספיר Wäre demnach nicht mit Rauf eine doppelte Namens- Zeichnung, sondern auf die Doppelschrift, auf die beiden Zeilenreihen zu beziehend— Gegen p. 38 Anm. 4: vergl. das Richtige bei R S. 143. Für כוכבי שהר p• 39 z. 2 v. u. ist שהק zu lesen, vergl, בוכבי השמים Jes. 13, 10, die Quelle unserer Phrase. Hier hat allerdings nicht K. den Fehler gemacht, da auch E und R שהר haben. Hingegen hat K. p. 31 Z. 9• für מקייא בארוך gesetzt מקרא ׳• כארון was! aufDnkenntnis beruht. ... מקרא ב ist, wie das häufig vorkommende...ידוע ב* *) Warum ist dies übrigens auf dem Titelblatt nicht angegeben?

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