Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- I (1896/97)
- Issue
- 2 (März-April 1896)
- Date
- 1896-03-01
- Page
- Seite 66 (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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66 das זכיח in jenen ersten 9 Blättern ganz enthalten ist oder nur ein Auszug oder Stück daraus, de Rossi gibt leider in seinem Katalog nur die Blätterzahl sr. Handschrift an, so dass man den ungefähren Umfang des Werkes abnehmen könnte. Auch findet sich in der Leipz. Handschrift fol. lb eine Erscheinung, die für den Jos. Kimchi nicht passt: nämlich bei der Verhandlung üben die 11 Servilbuchstaben wird bei Gelegenheit des ד in הזדמנתק die (richtige) Erklärung durch das Citat bekräftigt: ״so habe ich gehört aus dein Munde des החי ר שלמה, der es gehört hat ans dem Munde des החי ר׳ שמשון הנקדן זי לי; was natürlich weder der R.Simson Hannaqdan selbst von sich, noch der JosephKimchi von dem bekannten Simson Hann, gesagt haben kann; es müsste denn gradezu noch einen früheren dieses Namens und Beinamens gegeben haben, was doch schwer zu glauben. Es ergeht nun meine Bitte uin gefällige Auskunft: 1) ob in Ihrer Handschrift auch jenes von de RoSsi bemerkte, und nicht weit davon das oben bemerkte Citat sich findet; 2) wie sie anfängt — die Leipz. Handschrift ist nämlieh vorn offenbar defect, indem sie mit המוצא הראשק anfängt die Eintheüung der Buchstaben nach der Ausprache oder den Organen abzuhandeln, doch mag wohl nur wenig fehlen (auch de Rossi bemerkte von seiner Handschrift cod. 389 dass vorn etwas fehle) — 3) ob auch die Materienfolge so ist wie im Leipz. cod.: von der Eintheilung der Buchstaben nach der Aussprache und in radicaie und servile; von den Servilbuchstaben im einzelnen, vorn und hinten fol. 2—7; Buchstaben, welche durch Dagesch verschlungen werden; vom Scheva und seiner Aussprache; acht Categorien (Fragen) beim Verbum; Zahlwörter; Vertauschung der Buchstaben 4 .אה״חע) wie stark die Handschrift, und ob sie mit dem oben bemerkten Cap. schliesst. Mein Programm über die Rabb. Accenteologie, wozu Sie mir einen Beitrag mitzutheilen die Güte hatten, hoffe ich nun bald in den Druck geben zu können, wo ich denn auch den Anfang des von Ihnen mitgetheilten Stücks (weiterhin hat es keinen Vorzug von dem Münchner Text) abdrucken lassen werde. (Beiläufig die Bemerkung, dass es vom נקוד des Chajug nur von Aben Ezra eine Uebersetzung gibt, nicht von Gekatilia, der bloss die beiden ersten Bücher übersetzt hat). Mit der Bitte um Entschuldigung meiner Freiheit und dem Wunsche Ihnen nicht zu viel Last damit zu verursachen, Hochachtungsvoll Ew. Wohlgeboreji ergebenster Hupfeid. . (Fortsetzung folgt.)