Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Journal
- Zeitschrift für hebraeische Bibliographie
- Volume
- I (1896/97)
- Issue
- 2 (März-April 1896)
- Date
- 1896-03-01
- Page
- Seite 65 (sequence 33)
- Language
- German
- Belongs to
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65 führung finden; aber dann muss es freilich auf eine kritischere ל Weise geschehen als von Dukes und wie die gewöhnlichen Ausgaben junger jüdischer Gelehrten sind, die vor lauter Enthusiasmus für ihren Autor ganz den Gesichtspunkt aus den Augen lassen, aus welchem diese Schriften Werth für uns haben. Ich gedenke Ihre Abschrift im Anhang zn meinem Programm abdrucken zu lassen, und so Ihnen einen Theil meines Danks auf nur für das Publikum nützliche Weise thatsächlich darzubringen. Leider wird es damit noch eine Weile anstehen, da ich ein sehr langsamer Arbeiter und durch mehrfache Störungen abgehalten worden bin. Ich habe daher, bis ieh Ihnen durch die Thai danken kann, einstweilen wenigstens Nachricht von dem richtigen Empfang zu geben und meine Dankbarkeit auszusprechen nicht länger säumen wollen. Mit aufrichtiger Hochachtung Ihr ergebenster D. Hupfeid. Halle, 21. Aug. 1845. [m Hochgeehrter Herr! Ich erlaube mir noch einmal Ihre Güte in literarischen Angelegenheiten in Anspruch zu nehmen. Prof. Delitzsch sagte mir dass Sie Joseph Kimchis ם׳ זכרון besitzen, welches auch in der de Rossischen Bibliothek einigemal vorkommt, von dessen Inhalt aber ich weder bei de Rossi noch sonst etwas näheres angegeben finde, ausser dass zu Anfang von den früheren Grammatikern Menachem ben Saruk, Jon. ben Ganach, Isaak Levita, Abenezra, Sal. ibn Gabirol und Abrah. Kambel citirt worden, (eod. 396 de R.). Dies trifft nun überein mit dem Anfang von Simson hannaqdans חיבור הקונים wovon ich die Leipziger Handschrift einige Zeit in Händen gehabt und untersucht habe; und es leidet um so weniger einen Zweifel, dass das erste Stück dieses sog. Simson das זכרון des Joseph Kimchi enthält, da fol. 9b eine Unterschrift עד כאן מספר הזניק dies ausdrücklich besagt; wie denn das Werk überhaupt, wie ich gefunden, nicht bloss ein eompilatorisches ist (z. B. in der Accentlehre, die ganz aus R. Judah ben Bileam entlehnt ist), sondern auch zum Theil musivisch aus fremden Stücken zusammengesetzt, wobei namentlich in Unter- Schriften ein paarmal ein sonst unbekannter R. Mordechai paradirt, (der in dem Epilog des Abschreibers oder vielmehr Bearbeiters 94 unter den Quellen nicht genannt ist). Es fragt sich nur ob