Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band IX. 1869
- Issue
- No. 53 September-October
- Date
- 1869-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Targumim in letzter Bedeutung genommen, mit dem verdeutlichenden Zusätze מומי in önkejos,'während psendojon. geradezu «..דפשתייר sagt. Der Syrer gieht das׳ Wort sehr passend wieder roh קריהק.. d. fi. ihre kalte (Küche) *־־■ übrig gebliebene Speise. Ebenso über» setzt er Exodus 16> 23 .in geschickter Wendung: Backet und kochet beute, und das üebrige von der heute am Feuer bereiteten Speise bewahret euch ״kalt'‘ für morgen« Für den ersten. Blick wäre es verführerisch, das syrische קרימען mit einem ״ קדיר״ק ידihren Topf‘ zu lesen, Wir behalten uns jedoch eine weitere Erörterung darüber vor. ן$די$א -י I, 63, b Bach, Kanal wird von 0i^:qqv abgeleitet, aber schwerlich mit Recht. Wahrscheinlich ist es Diminutiv von *1יא ein kleiner Strom, Der Syrer übersetzt 1. Kön. 18, 32, 35, 38 das hehr, ffosn mit ־הארץזא w.as. mit dem chald. אריחא oder mit חריצא Zusammenhängen mag. — גמינהא I, 92, a. Die Ueber- Setzung des Jonatän ist nieht ganz sicher auf gen. r. 98 zurückxufübren, schon deshalb nicht, weil Capitel 98 viel jünger als der ganze Rabba bis 0. 94, und jedenfalls jünger als .Tonatan ist. Auch hätte dieser schwerlich den Hauptgedanken des Midrasch ausgeschlossen. Kimchi, in gewohnter Bescheidenheit, will nicht über das seltene Wort mit Gewissheit sprechen und sagt nur: ״wenn das כ servil ist, dann ist יגתא» Feuchtigkeit“. (Schluss folgt.) Mise eilen. Abu’l-Hoseln. In der D. M. Zeitschr. XVIH, 178 habe ich gefragt, welcher arab. Autor אלגוחסין sei, dessen Sternkatalog Jehuda b. Mose Koben für Alfons im_J. 1256 übersetzte. Es ist mir jetzt sehr wahrscheinlich, dass die berühmte, von Figuren begleitete Uranogr&phie des Abu’l-Hosein Abd or-Rahman b. Omar אלצופי (starb 986) gemeint sei, den Ihn Bare iö zwei handschriftlichen Weyken nennt. Im Catal. Bodl. 1357 habe ich, gegen de Castro, das anonyme Juibro del exkento dfi las estreUaa etc. identificirfc Dieses ist aber nur eine Fortsetzung oder Ergänzung des Buches von den Figuren der Fixsterne, u, E. Närducci. in seinem interessanten Schriffichen über eine italienische Uehersetzang (s. H. B- ¥111, 138, Nr. 943, wo zuletzt VI, 73 zu lesen ist), S. 18, weist auf die üebereinatimmung mit dem Sternkatalog des Abd orJüahmau Sufi hin, ohne jedoch die VermuthuDg einer Identität anzuäßuten. Frajlkteleu. Herr Eersohn hat im vor. J. aus einer Auetion i» Amsterdam ein, wie.es scheint, unbekanntes spanisches Schriftchen erworben, worüber er uns folgende MiKbeilung macht. Dasselbe enthält eine Bitte der Juden aus Kamieniee-Fodolski, aus der Wallachei und Moldau an Ladislaus Labinski, Erzbischof von Lemberg, damals in Gnesen, aia baldigste Aufnahme in. den Schooss יימס katholischen Kirche. Die Schrift ist äatirt vom Jahre 1759. —- Unter der Regierung nämlich August’s III. war Kamieniec-Podolski