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Hebraeische Bibliographie · 1869-09-01 · No. 53 September-October · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IX. 1869
Issue
No. 53 September-October
Date
1869-09-01
Page
[Seite] (sequence 26)
Language
German
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146 Briefe an• mich, mit Lewy8©hn (Zoologe, des Talmud 19! ), das Schreien, der Gaus als tertium comparationis nehmen. Diese Gelehrten haben alle vergessen,, dass das Wort!חרונו in dem zu Hülfe gerufenen ferse hei den Alten, wie die Versionen und; der Talmud selbst (Moed katan 16) zeigen, siebt Schreien, sondern preisen, oder rufen heisst (vgl. prov. 8, 3), und dass das Schreien der Gänse,, selbst der des Kapitols, nicht aus Weisheit geschah und geschieht, sondern aus natürlicher Furcht. Auch darf man behaupten, dass, wenn jetzt wenige Tertianer gefunden werden, welche Von den anti* gallischen Gänsen niebts gehört haben sollten, gewiss noch weniger Talmndisten gefunden ־werden könnten, welche von der römischen Sage gehör* haben. Herrn t״ der auf jüdischem Grund und Boden (Ketubot 557) mit mehr Glück diese Gänse-Weisheit häitte vergleichen können, scheint der Hauptzweck der Herbeizerrüng dieser Stelle nur gewesen, zu zeigen, wie meine, Aufsehen und. Widerspruch herverbringende, Erklärung als nicht vorhanden hetrachtet werden müsse, und das thut er ■bei mehreren anderen meiner Erklärungen, von denen nur einige, jedoch ohne Angabe der Quelle, Gnade fanden. ״Todtschweigen“ erschöpft jedoch das Verfahren des gelehrten und sonst verdienstvollen Vf’s. nicht; denn er tbnt mehr, er zieht Dinge ־ herbei, äu die sich mein Name rnd meine Versuche geschlossen,, um sie in den Lethestromzti stürzen. Ob dieses Verführen ganz wissenschaftlich ist? ln Artikeln wie היקלתא rächt es sieh yerdientermassen. " ’ Was wir bei der Anzeige des 1. Heftes im Jahre 1865 über das seltsame Wort אונוס gesagt haben, ist seitdem erweitert durch einen Aufsatz in Frankels •Monatsschrift 1868, S. 295 ff. Die Emendation אונוס in אורוס teqevg wird nachweislich bestätigt durch die nothwendig zu emendirenden Worte deaAruch {המור שלמדי in כומר אילין י- .של מדי{ I, 31, a, ist die minder richtige Lesart gewählt, die rjehtige ist mit geschärfter Silbe ohne Jod, wie selbst das hehr. <”l?& das bibljsch-chaldäiscbe ך!#'»• Aber Herr-L.־ hat einmal den biblischen Ohaldaismus wie die Bemerkungen des Unterzeich•‘ neten verurtheilt, durch Schweigen vom Leben zum Jode gebracht zu werden. Justinian, regia u. Buxtorf haben regelmässig ü• אלכס^רךןא — •אלן. daselbst, liest der Vf. in der Stelle Esther 11, 7, 10 nach einer Hs., während, in den Ansgg. Iptiäö!» steht! . Herr Dr. Berliner sagt mir, dass der Codes der k. Bibliothek Q. Nq.T, S. 960 wie die Ausgg. liest und mit Hecht; denn die Stadt Algxandrien und eine Reise dahin haben, abgesehen von dem Anaohronismus,. gar nichts mit dem Galgen des Haman zu thurn. auch will ja Haman nach diesem Orte hinaufgehen .(מיסק); nach Alexandrien geht man, wie nach Aegypten und einer Stadt am Meere, hinunter.־ Die richtige Lesart ist aber אצסדרא, in welches Wort der Abschreiber die Buchstaben נ und י, vielleicht absichtlich, eingeschaltet, und die Bedeutung: luftiges Gebälk ist heissend, aber verständlich. — I, 58, a, heisst sowohl Speisegefäss, wie die darin bereitete, oder bewahrte Speise; Exodus 12, 34 wird das hebr. פשאדתס von den

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