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Hebraeische Bibliographie · 1869-09-01 · No. 53 September-October · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IX. 1869
Issue
No. 53 September-October
Date
1869-09-01
Page
[Seite] (sequence 25)
Language
German
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115 Bannt,- sondern .Mit (lies אא) pl. אאין. Wenn man somit den. Namen als. Hauptwort brauchen wollte, so konnte man sage» ,»das A“ statt ״das Alef“. Im Tr. Sabbat Babli 103, b finden wir, dass ß. Simon, es für strafbar ־hält, am Sabbat die beiden* Alef a»s dem Worte rprmt zu schreiben, denn obgleich sie hier nur Wdrttheile sind, deren Schreibung sonst nicht als Sabbatschändung gilt, so bilden sie doch anderswo ein selbstständiges Wort. Wo aber ein solches Wort sicher gefunden wird, erfahren wir aus der obigen Stelle des Talmud Jferuschalmi, es wird gefunden in den Uteri» (לטורי) (in literarum ordine). Was aus dem ג in נלטודי zu machen ist, weiss ich nicht; vielleicht für בנו ר; vielleicht ist es ursprünglich Abbrey, für ג)שלש): in den drei' althebräischen Alfabeten (Hebräisch, Samaritanisch: und Münzschrift). Das נ ist später von dem folg. לטורי an* nectirt worden. Mag man die letzte Deutung gewagt nennen, fest* stehend bleibt der fand. des aus אא bestehenden Wortes, wel* ches wir nicht mit Aruch in Amnieten, oder mit ßaschi in einem Klöster (גלטורי cloitre) zu suchen haben. Demnach ist künftig in chaldäisch.en und hebräischen Lexicis der Artikel א durch dre Angabe zu bereichern, dass sein Name neben Alef auch A, wie im Lateinischen, war.. Wir gehn von dem Buchstaben zu den Wör* tern über, an deren Spitze er sich gestellt hat: Bei אב Vater fehlt die Angabe, dass die Form א£א heisst, in der Mischnä auch den' Plural der ersten Person ״unser Vater“ vertritt, Während die Targamim sich auf den sing, beschränken, dagegen der pl. אטגא heisst, Die Gemara hat schon früh diese letztere Form adoptirt, so die Söhne des Bäbbi Chaja, Berachot 18, b — in unseren Ausgaben steht אמן.*) Bei der Vergleichung targumischer Idiotismen mit solchen des Talmud hat der Vf. die Fälle oer Ilebe'reinstimmung beider breit genug hervorgehoben, nicht so die oft auftretende Gegenstimmung, welche häufig sichere Winke über Sprachgeist, Zeit, Ort. und Per* sonen giebt. —אןוןא י, Gans I. S. 14, wird die Talmudstelle Berachöt 57 überflüssig herbeigezogen, daran ein Nachweis. aus dem Livius geknüpft und nehfnbei der Anfang gemacht, die bescheidenen Ergebnisse meines wissenschaftlichen Strebens stillschweigend für unbenutzbar ,zu erklären.' Jene bisher vernachlässigte Stelle sagt, unter Missanwendung des Verses Proverb. 1, 20, aus, dass die Erscheinung einer Gans im Traume die Verkünderin kommender Weis* heit für den Träumer sei. Ich habe diese scheinbar alberne Traum* auslegung nach der exegetischen Methode des Talmud einfach er* klärt,*) während' Andere, darunter der selige Luzzatto, in einem אצא (י dfr Vater,ist ebensowohl ״mein“ als ״unser" Vater, und es wird Wohl eine Abgrenzung'schwer zu constatiren sein. Die Substitution des Art. für das pron. poss. ist eine sehr allgemeine Erscheinung, die bei Wörtern wie Vater häufiger und deutlicher hervortritt. Solche Bemerkungen gehören cigentlieh in die Grammatik und können im Lesicon nur vorübergehend berückeichtigt werden. St. ־(י Kritische Lese... (Berlin 186#, Peiser) S. 7 $.

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