Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band IX. 1869
- Issue
- No. 51 Mai-Juni
- Date
- 1869-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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85 Isserlein’s n. 166, wo ein Responsum an einen Chajim mitgetheilt wird, nämlich das Jakob Levi an Chajim Augsburg gerichtet (Reep• Jakob Levi’a n. 204) — am Schlüsse heisst ■es: pDCÖ זצעחק סומל ןעליקמן אנדדנך. Dass: es unser Sei. ist, geht ans den Pesakim. Isserleins 169 hervor, wo dieses Auszugs erwähnt wird , in den Editionen mit dein Namen KPSft n, aber im handsehrirtlichen Leket Joecher richtiger יל מגג© ü*fc. Sei. wohnte ferner in Frank• fort, wie bereits oben ans der HS. angeführt worden, auch durch Mehz Resp. $7 bestätigt wird• Sein Aufenthalt in Nürnberg scheint aus Menz Resp. 82 (vgl. damit n. 9 und Igaerlejn Petu 11) hervorzugehen. Dass unser vielnamiger Autor derselbe Selig• mann Bing ist» der die zur Zeit so grosses Aufsehen verursachenden Beschlüsse der Bingen Synode. veranlasst hat, steht ausser allem Zweifel.. Man. vergleiche hierüber die Quellen bei I8serlein n. 252—258 und bei Menz N. 61 Zum Schlüsse wäre noch anasufähren, dass das auarS Pforten oestehende Werk, über נז!!יקומ► rrtsSh betitelt ניון{ Salman Zion zum Verfasser .hat (Zum, zur Gesch. S. 161 Note «.. ׳ans codSamb. 136,9), •der, nach' gewonnener Einsicht von den darin vorkom* mendea jt^amen,- mit unserm. Seligmann unstreitig, identisch .ist» Er beruft sich darin auf ein bereits früher'verfasstes, aus 24 Pforten bestehendes Werk;' dass die iia Catalög Michael 14,5 verzeichheten Rüchoth rtiBW gemeint seien, wäre sehr zu vermuthen. 1m Sehaare Zion werden citirt*?), Simeon aus Büren; ~ der im Namen tob Michel' Stein Levi Etwas ״mrttheiit, ferner als Zeitgenossen Süsshind aus Köln (s. oben), Salman Rena (Hanau), als Lehrer Jacob Levi und lsaac Ahrweiler :(קבלמי &טלהר יצחק דל מאוודילול) Der literarischen Thätigkeit־ Seligmanns haben wir demnach zu verdanken: I. verschiedene Responsen, oben bereits erwähnt. 2.. das. in der HS. enthaltene Sammelwerk. 8. Das oben näher bezeichnet^ Werk Schaare Zion. 4. einen Gommentar des Jlüaeh Chen, der, nach den bei Treves mitgetheiltep Stellen, philosophisch' kabbalistischen Inhalts War. In der besonderen Vorliebe׳ Selig? manns für kabbalistische Erklärungen Und-־ Schriften* welche sich auch־ vielfach aus der HS. ergiebt folgt er dar Richtung seines Grossvaters Menachem, der unter den deutschen Gelahrten des Mittelalters wol der Erste ist, welcher den Sohar citirt (&. Ziunl z; B. za Genes. 2, 21). — Nachbemerkung des Red. -ל■ Die HS., welche ich flüchtig angesehen, macht' den Eindruckeiner autograpkUcften Sammlung von Materialien nach den in den Ueberechraten angegebenen Ru• brtken; einzelne Theile scheinen In besonderen Heften angelegt/ und ihre A ufeinanderfolge iBt sahir unsicher, da man nicht weias, wer die miserabel zugeriebtetan: Blätter aneifiändereeheftek Es wJfcfe auch möglich, dass hieraus das Werk in 24 Pforten redigirt wer» den sollte. Die Hamburger HS. des Schaare Zion in 8 Pforten, entsprechend den- 8 •Buchstaben des Titels, nach dem Ritus vöit 10) Freundlicfce Mittäelhmg des JDk Zwo.