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Hebraeische Bibliographie · 1869-05-01 · No. 51 Mai-Juni · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IX. 1869
Issue
No. 51 Mai-Juni
Date
1869-05-01
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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83 vollständig erhalten sind; das Akrosticon ergiebt אהרן ממד גתן *faf (sic) ציון חיק ואמץ בחרה. Es versificirt ebenfalls das Bitaal des Pesaeh- Abends; der verf., jedenfalls ein Verwandter vom Schreiber des ManuscriptS) fehlt bei Zunz, Literaturgesch. — Ferner erfahren Vir ans den Anführungen des Schreibers, dass er ein Schäler und Verwandter Jakob Levi’s in Mainz gewesen; er bezeichnet ihn auch jedes Mal mit den Worten מר ממומי מאון טהר׳י(מח״דד יעקב ) סמימנוח* כבר Ais Zeitgenossen des Schreibers ’ lernen wir aus der Hand- Schrift kennen: Simon Kohen (Bl. 133),. auch bei M. Menz Resp. n. 83, Ansehel Levi in Köln, (vgl. auch Menz n. 49), Onkel deB Simon Sahen (Bl. 133), Mieser b. Pereg (Bl. 132), Todros, mit dem Ehrentitel הא6ןי (BI. 110), welchen ich für den bei Jacob Weil Besp. n. 97 und 1dl neben Sdbnan Runkel erwähnten halte; den als Chasid bezeichneten Koppelmann aus Bonn (Bl. 5), JechielKohen (Bl. 106), Kalman Odburg*) (Bl. 131), haue אתארא*), den der Schreiber als seinen Lehrer, als Führer des Volkes, als helle Leuchte bezeichnet (Bl. HO). Die vorliegende Sammlung scheint der Vf. in Bingen angelegt zu haben, woselbst er (Bl. 16 ״hier in Bingen“) bei einer am Freitag stattgehabten Trauung verhindert gewesen war, den betreff fenden Act .selbst vorzunehmen, da er wegen seines gefangen gehaltenen Schwiegersohnes in Anspruch genommen war. Auch in Womts war er (Bl. 83), feiner in Frankfurt (Bl. 87), wo er in Gemeinschaft mit Anderen eine Entscheidung trifft;•) im Jahre 1460 war er in Oppenheim, wo er, zur Zeit der Fehde zwischen dem Fürsten des Landes und dem Erzbischof von Mainz*), anordnete, dass man die Mazzot, welche man zur Zeit am Pesacb Abende selbst nicht backen konnte, bereits am Freitag vor dem auf Sonntag fallenden Feste zübereiten sollte. Ein anderes Datum findet Vieh Bl. 6, wo der Schreiber einer seiner Entscheidungen &n8 dem Jahre 216 (1456) erwähnt. Nach diesen, aus der Handschrift selbst genommenen Mit• theilungen dürfte es gelingen, den Namen des Antors vollständig zu ermitteln. Bei M. Menz, Resp. 4.9 und 53, findet sich nämlich 4) Luzaao las unrichtig מורבורק für אודבורק, jedenfalls ela Qrt in Oesterreich, nach meiner Vermuthang Judenburg; die Begründung in meiner Abhandlung über Isserteiu. (Für Jechiel ('יחיא, nicht Jaehja) Kohen wurden Anf. 1446 die physischen Schriften des Averroes (Aristot) beendet, wovon nur eine Copie vom J. 1764 Jabionski besass, dessen Mittheilungen bei Wolf III. S. 14, 15, 136—7 za berichtigen sind. Von Asher et Go. kaufte die Berliner Bibi, die jetzigen Codd. or. 290—2 QU., Das Buch von Himmel und Welt Ist nicht darunter. £<..] 5) Luszatto las טריומרו• Es ist um so sicherer aiizunehmen, dass ז76ארוויילאbessert werden , muss, da auch ln dem handschriftliohon Schaare Zion (s. weiter) Isaak Ährweil als Lehrer des Schreibers erscheint, der_ auch bei Jacot Levi Besp. n. 113 sich findet 6) In Gemeinschaft mit Ahron Loria (vgl. Isseriein, Fes. 253) erscheint Sei. auch in Frankfurt In der bei SChudt H, 360 mitgetheilten Geschichte. 7) Es witr dies die Mainzer Knrfehde zwischen Erzbischof Diether vor Isenburg und Ado{/ ZI. von Nassau, in der die Juden es mit Ersterem hielten. 6*

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