Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band IX. 1869
- Issue
- No. 51 Mai-Juni
- Date
- 1869-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2249537-7176880-7176901--1359-2250853- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seligmann Bing Oppenheim. Van Dr.A. Berliner. f Von den Handschriften» welche der als Kenner der hebräischen f י eratßr, wie auch als Gönner derselben, rähmlichst bekannte :uerr 3. B, Haibersfämm aus der vom sei. Luzzatto hinterlasaenen Sammlung erworben hat» hegt mir gegenwärtig die Porgament-HS» $« 33 vor» in dem gedr. Oatalög als Minhagim des Mahäril and auf dem Bücken de8 Einbarfdes mit מהר׳יל (von unbekannter Hand) bezeichnet. Bei aäherer Einsicht der Handschrift wurde es mir aber klar* dass sie von einem Schüler desselben herriihre, der nicht selten seinen Lehrer and dessen Entscheidungen anführt. Das Manuscript besteht aus 138 Blättern in Folio, von denen eine, grosse Anzahl mehr oder minder stark lädirt und dafür mit Papier so verklebt ist, dass mitunter nur einige Wörter noch vor Händen sind, ganze Seiten sind unbeschrieben. Die einzelnen Blätter sind mit fortlaufenden Ziffern von links nach rechts nurne* rirt, zwischen Blatt 4 und 8 sind fünf Blätter, wovon 4 nnpaginirtj tun Jedoch Verwirrung zu vermeiden, behalte ich. diese Bezeich* nung bei. An dem eigentlichen Anfang (Bl. 154) liest man: ps3 זעה אתחיל בעזר הש״ית לפוש פי משטרות דדייקו בהו, darunter von andrer-Hand: (?)ליקוטי פסקים ממגמרה בד. Sodann: בשטר מדק pnw m עדות שהיתח בפנינו; das erste Thema ist die Ausfertigung von urkunden bis Bl. 150b., wobei der Vf. (Bl. 152) auf die JKilcheik Gitt&n הילבות גטין שסדרתי, ועיין שם bin weist, eben so in Bl. 140—148 (an der Spitze die Worte: ״Dies gehört zu den 2 vorangehenden Blättern“) über Schreibung von Zahlwörtern in Urkunden. {"Bl. 147 enthält ein Verzeichniss von Schriften, welche der Sohn besass oder ent״ Hohen.: ביד בני שי darunter 2 1סגז׳ג St.J Bl. 146 enthält die Bin־ leitungzn einer Derascha [vielleicht Sabbat haggadol?J, ausgehend von Jes. 46,12. Bl. 116b beginnt Hilchot Zjjeit, grossentheils längere Excerpte aus den Autoritäten; Bl. 114 liest man: מדן עלן, הקמן*} את Bl. 106b citirt Sefer Jezira und daselbst endet diese Ab; theilang. BL 105b enthält vier kleine Notizen, von denen eine die Frage beantwortet: warum man von rechts nach links schreibe. ״Deiner Finger Werk־ sind Mond und Sterne“ bedeutet eine Bewegung von rechts nach links{ eben so ״geschrieben von dem Singer Gottes“ Bl» 104—103 enthält ohne Ueberscbrift die be!* kannten Anordnungen des K■ Oersehom, deren Vergleichung mit andern Quellen ein besonderer Artikel behandeln wird.*) Bl. 102—91 enthält ״Bilchot Orlali; Bl, 9)—SSHilchot Neta rebtif 88b Birchat hamason׳, Bl. 87 מדיד למסכת פסחים zu den ersten Kapiteln des Talmud« Tractats; Bl. 19 Seder sehet Pesaeh des B. M[eir Roihe1tbv,r<ß mit Commentar in der Mittelcolumne; in beiden Seiteneolumn8n und t> Am Sehtosse heisst e*חועתק מכתב אשד הנעתק סכה׳ שהועתק שבח• ־ רבינו סטה מבדנאוז, wahrwheinlileh Matts «08 Btm, der Schwiegervater des lakob Levi, dessen Reep. n. 35; vgl. JEL B. VI, 40 dieselbe Quelle.