Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band IX. 1869
- Issue
- No. 50 März-April
- Date
- 1869-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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52 neinneu ist. Er weiss Nichts von Nectanebus, Kleopatra und Lysias, sondern beginnt mit der Ermordung Phflipp’8 durch deirNe« benbuhler Pausamas (Cau* venie gehört wohl zusammen, vgl. 25. S. 117, Jbsippon S. 111). Den grössten Theil der übrigen Erzählang nimmt der Krieg mit Darlus ein; die Briefe und Beden Alexanderb sind dem angeblichen Propheten entsprechend koranisch gefärbt. Der Ort ״Quillaa 8. 121 ist Abäera, 8. Z. S. •123 JNr• 43. Darius setzt über einen gefrorenen Plus« (S. 121—2), wie bei Josippon S- 120 (vgl. F. 118, wo lies; Eumelos und Stranga, s. Z. S. 129). Vor dem Zug nach Indien kommt hier ein Brief der Olympias (״jRequia“ S. 123 Z. 4), und Alexanders an Porus. Nach der sehr kurzen Unterredung mit den Brahm&nen (Bartlurino* S. 121) heisst es; Et misit litera8 sua* Aristoteli de mirabilibu* quae in terra Indye viderat, in quibm non petia* [L ab eo petitntf] consiliutn qualiter acqumtas regione* *efvaret; aper Nichts vom Inhalt (vgl Z. S. 147). Alexander kehrt nach dem Westen zurück (125). Hiermit scheint die eigentliche Lebensgeschichte zu Ende. Alexander pflegt sein Reich zu bereisen, una erfährt von dem Streit vor einem seiner Richter.14). Ist hier eine jüdische Erzählung eilige drangen, oder haben beide einen älteren gemeinschaftlichen Ursprang?1 *) Er sieht auch eine Stadt von gleich hohen Häusern und ohne Richter, in den Thoren (partü ist wohl Druckfehler) sind Gruben (die Quelle ist mir unbekannt). Alexander wird bei einem 14) S. oben 3. 14, wo קציא nach S. Gassei!Art. Juden in Brach 8.. 172) die Ci88ier sein sollen. Hr. Harkavy, der sich eben hier befindet, bemerkt mir, dass er die Parallelatelle in Levit. Babba nicht ״übersehen* habe fielt habe aber auch auf Pseudocall. hingewiesen, dessen Abfassung in die uJraudiache Zeit fallt]. Br fügt‘hinzu: *In einem russischen Aufsätze über die Alexandersage bei den Jaden, der schon vor 3 Jahren erschien (Sbömik, St Petersburg 1866, 3. 27), nachdem ich weit ausführlicher als bei Geiger den erwähnten Satz atu beweisen sachte, fügte ich hinzu: *Freilich die Späteren, die dies nicht wussten., hielten es für Afrika> und somit erklärt sich, wie Levit. Babba (Kap. 27) Carihaaena hat ...... . Eine solche Verwirrung herrscht übrigens auch in Betreff einer andern Sage, nämlich dör der Auswanderung der Kana-« niter zur Zeit Jp8ua,8, wo auch der Kaukasus und Afrika zusammengewürfelt werden; vgl. die verschiedenen Berichte Tal. Bnb. 8ynhed. (f. 91a), Jeraaat Sehebiith (VI § I), Thosiftba; 6chabb. (Kap. VIfl) [Debar. Rabba Kap. 5, 8t] und den Syrer Mar Abbas JKatina bei Moses von Chorene (I, 19), Procop. Caesar, (de belle Vaud. IT, 10), Zscbr. f. d. K. d. Morgt. (I. 1837 p 251), Ewald, Gesell, d. V. Isr. (2 Aufi. II» 299), Langlois, Collectiondes hist. Armeniena (I, Paris 1866 p. 30). [S auch Munk, Palest. 8. 81, meine Notis in Frankei’s Zeitschr. 1845 S 110, Jüd. Liter. § 5 Anm 73, Catal Bodl, 1806, 1912 St] Bei dieser Gelegenheit bemerke ich Folgendes: Vor meiner Abreise aus Petersburg erhielt ich ein (mir leider nicht vorliegende•) Schreiben von einem eüigebornen Juden um Kaukasus, welcher za meiner Bemerkung über B. Akiba**: מ© בכתפי שחים סת באסי״יקי שחים (Die Juden anddieslaviechea 3pr. p 118—119), berichtet, dass er in den einheimischen Dialekten die Z&hlw. tat und pat in der Bedeutung zwei gefunden * *•) Die muharoedanisebe Legende (bei Weil 8. 213) überträgt die Erzählung auf David und Salomo (8 meine A hhandl. im Magazin f d. Literatur des Ans« lande 1845 8. 287); vgl auch Benfey, Pantschatantra I, 97, N. 9 (vgl 8.396 11, 544 über Salomou's Crtheil, u. Schon־, Hechala* VIII, 23, 67; Ich komme auf solche Beziehungen anderswo zurück).