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Hebraeische Bibliographie · 1869-03-01 · No. 50 März-April · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IX. 1869
Issue
No. 50 März-April
Date
1869-03-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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47 5. Wir kommen nun zu einer Quelle über die Alexandersage, auf welche ich* * auch wegen ihrer anderweitigen Bedeutung, seit mehr als zwanzig: Jahren (Manna S. 109, D. M. Ztschr. VIII, 549, IX,. 838, zur psead..Life S. .50, vgl. Alfarabi S. 193) hingew’esen. Ich bin hier in der Lage, die von. Hm. Z. berührten Fragen durch neue Entdeckungen um einige Schritte weiter zu führen. Man sieht auch hier wiederum, welcher Pflege die jüdische Literaturkunde bedarf. Der syrische Christ Honein b, Jshuk (809—73), der dureh vergchiedene Missverständnisse zu einem,Juden gemacht worden (Alfarabi S. 251) und unter dem Namen Chauanja ha־Jozri (für Nozri) bei den Bibliographen figurirt, compilirte sein Sentenzbach au3 griechi8ch^byzantischen Quellen.י) Die Uebersetzung Charisi’s (Mmare ha-Phüosophim) ist in der Ausgabe in Pforten und Kapitel ge• tbeilt, und bilden die an Aleyander’s Tod geknüpften Kapitel darin* einen selbstständigen dritten Abschnitt, welcher in der, für Text* Vergleichung zu wenig treuen deutschen Uebersetzung Stern’s (Wien 1861, vgl. H. B. IV, 92 N, 265) die wiUkührliche üeber* Schrift: ״Grabespforte“ (Z. S. 180,-189) erhalten hat. Das arabische Original und die hebr, Uebersetzung sind äusserst populär gewor* den, eine Menge einzelner Entlehnungen und fragmentarischer Abachriften legen davon Zeugnis» ab. Beispiele von Benutzung bei Arabern gab ich zur pseudep. Life S. 44. Dass das Original sich in Göd. Escurial 756 beeide, habe ich schon in ״Mauna/1 S. 109, bemerkt;, der dort erwähnte anonyme Cod. Leyden 994 wird in dem neuen Catalog der Orient. HSS. (Bd. IV, 1866 S. 204 N. 1950) weniger genau beschrieben, als wünschenswert!!. ist. Die grieehi- Sehen Autoren der Sentenzen sind nach dem alten Catalog: Plato, Aristoteles, Euelid,4) Pythagoras, Socratea; dass auch eine Geschichte des Todes Alexanders und dessen Gespräche mit den Weisen darin Vorkommen, hat der neue Catalog verschwiegen! Sollte hier eine Bearbeitung von Honein oder Ibtt Fatik vorliegen? ^. Geber eine äthiopische Uebersetzung (Z. S. 191) s. H. B. 1861. S. 17 u. S» 18: 2knä IaMndir als besonderes Alexanderbuch. Da das Ende der arab. HS. im Escurial mit dem Ende der 2. Pforte bei Charisi stimmt: so zweifelte ich früher, ob die dritte In dem, vor 1481 verf. Pentateucheommentar יורה דעה, Cod. Oppenb. 272 B. Qo.f. 12b, will der Vf.(אכשיי?) in einem tüten Buche gelesen heben, dass ein'König mit seinen Aerzten n 8. w. -bis *u* Pforte des Paradieses gekommen. — Merk• Würdiger Weise erwähnt Josippon (K. 18—21) nirgends ausdrücklich des Paradieses (vgL Z. S. 183). — Eine, jüngere Bearbeitung der liegende von Alexander nna Elia s. im Katalog der Münchener Orient. HSS. unter N. 633 S. 273, auch in Leyden HI, 166 N. 774; vgl. unten Ahm. 9. *) Z. 189; za den in Gat. Luga. 112 angegebenen Qaellen kommt noch namentlich Dnkes, Sal. b. Gabirol S. 38 ff. Den arab. Titel 8. Alfarabi S. 175, wo anch ein ähnliches Buch von Costa b. Luca er wähnt, ist. *) Honein H, 18, auch I, 20, über Musik, liest meine HS. אקלידוס und ארסיאום, also Orpheus. — Die Stell® von den 4 Saiten hat anch Palquera, סכקש f. 40. — Acht Grundregeln bei Dieterici, Propädeutik'S. 139 (vgl. Dukes, Philosophisches 8. 20), vgl. Alfarabi 8. 79. — I, 18 חדקל (Cat. 1318) nach der HS. הדקל (Heraclius? Alfarabi S. 251), und die Autorität אסיגוס.

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