Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band IX. 1869
- Issue
- No. 49 Januar-Februar
- Date
- 1869-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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27 Gott, die Definition, welche die Christen von den Substanzen1} and van dem Geiste geben, das heisst die Dreieinigkeit; die Frage: Kann die Substanz für sich handeln und wissen, oder nicht? Die' Incarnstion eines ewigen Gottes in. dem Geschöpfe, seine Geburt, seine Strafe und sein Tod. Giebt es ein gehässigeres oder schändlicheres Schauspiel s ein Gott ah das Krenz geheftet? Man spuckt ihm. ins Gesicht, sein Köpf ist mit, Dornen gekrönt and gegeisselt, seine Hände sind.von Nagern dörchböhrt, Lanzen and Pfahle dnrchdringen seine Seiten* er verlangt zu trinken, nhd man setzt ihn» Weinessig, in einer Coloquintenschale vor.44 Dieses Zugeständnis^ der Widerspräche, Irrtbümer und der Schwäche seiner Religion machte der Disctfssion schnell ein Ende und schloss seinen Gegnern den Mund. In dieser Versammlung befand sich ein Jude, der Arzt des Ibn Tainn; er bat den Prinzen um Erlaubniss, das Wort zu nehmen, and, als* er es erhalten hktte, fing er an, den Kopten za fragen. Letzterer fragte ihn zunächst, wer er sei und welcher Religion er aizgehore, Ala er erfahren hatte, dass es ein Jude sei, versetzte er: ״Das ist also ein Mager/4*) — ״Wie das/‘ frag man ihn’, ״da er doch ein Jade ist?44 -״ *־Die Jaden/4 antwortete er, ^heirathen ihre eigenen Tochter pnter gewissen Umständen. In der That berechtigt sie ihre Religion, sich mit der Tochter ihres Bruders za verbinden, und es ist ihre Pflicht, wenn ihr Bruder stirbt* dessen Wittwe zu heirathen. Nun wenn diese Wittwe keine andere als ihre Tochter ist, so ist darin kein Hindemiss für die Vermählung; nur vollziehen sie sie in der grössten Verschwiegenheit und hüten sich, es bekannt werden za lassen. Giebt es bei den Magern einen gehässigeren Gebrauch?44 Der jüdische Arzt widerlegte diese Anschuldigung, indem er läugnete, dass eine solche Gewohnheit im Jadentbnm existire, oder unter seinen Glaubensgenossen bekannt sei. Aber "Ibn Tulun. Hess Erkundigungen einziehen und erfuhr, dass der Arzt seine Schwägerin geheirathet hatte, welche zugleich seine eigene Tochter war. Der Kopte, hierauf sich an Ibn Tulun wendend, versetzte, indem er auf den Juden wies: ״Fürst,* diese' Leute behaupten, dass Gott den Menschen in seinem Bilde schuf. Einer ihrer Propheten (und er nannte denselben) bat in seinem Buche gesagt, dass Gott ihm eines Tages erschien, and dass er einen weissen Bart und weisses Haar batte. Er lässt den Ewigen folgende Rede fuhren: ״Ich bin das Feuer, welches verzehrt, das Fieber, welches verschlingt: ich geisseJe die Hinder für die Sünden ihrer Väter (Exod. 34,7). Nach der Torah betäubten die Töchter Lot’s ihren Vater und wurden Mütter in Blutschande. Moses gab Gott zweimal die .prophetische Mission zurück, 80 dass er sich den Zorn Gottes zuzog. Ahron, machte selbst das Lamm, welches die Israeliten anbeteten. Die Wunder, welche Moses in Gegenwart Ph*r&</8 that, wurden sogleich durch die Zauberer nachgemacht. Soll ich sagen, wie die Juden die ־ Thiere erwürgen, um deren Blut und Fleisch als •Opfer darzubringen? Sie sind es auch, welche der Vernnnft die Speculation verbieten* ohne Beweis. Sie behaupten, dass , ihr 1} אקאנים, entsprechend איקומן &) Hier im Sinne von Feueranbeter, Heide, Ketzer.