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Hebraeische Bibliographie · 1869-01-01 · No. 49 Januar-Februar · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IX. 1869
Issue
No. 49 Januar-Februar
Date
1869-01-01
Page
[Seite] (sequence 27)
Language
German
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26 PulYererflmhng. — Wasserzeichen. In Theodor Berberger’e: Augsburg und seine frühere Industrie, Aügsb, 1852. S. 14, findet sich folgende — von Hi n. J. Löwenberg uns mitgetheilte — Stelle: Clemens Jäger (XVI. Jafirh.), an dessen Zuverlässigkeit nicht 1m Geringsten zu zweifeln ist, sagt in seiner Chronik der Stadt Augs~ barg, ein Jude, Namens Typsijes, zu Augsburg, habe im’ J. 1353 das Pulver erfunden. ״Wir vermuthen nun, dieser Typsiles sei, seinem Namen nach, kein Jude, sondern ein Byzantiner gewesen, durch ihn sei die Kenntmss der Pabrication des chinesischen und byzantinischen Pulvers nach Augsburg gekommen/4 In demselben Werke Herbergers S, 16, 17, wird bemerkt, dass die Stadt Augsburg Rechnungen auf Linnenpapier v._ J. 1320 mit Wasserzeichen besitze, welche allein das untrügliche Zeichen des Linnenpapiers seien. Cod. München 98, geschrieben in Belad de Sinca 1329, scheint Baumwollenpapier und hat Wasserzeichen, eben so Cod. Münch. 111, geschrieben in Rom 1330, jedenfalls von Interesse für den Gegenstand. Hebr. HSS. scheinen überhaupt noch wenig für die Geschichte der Wanserzeichen benutzt (vgl. HB. II, 19). Frageand Ausrufungszeichen in hebräischem Text kommen, nach Wolf, BH. I p. 325, zuerst in David Nieto’s Matte Dan (1712) zuerst vor. Eine Disputation im X. Jahrhundert. [Die nachfolgenden Zeilen habe ich aus der arabisch-französischen Ausgabe von Mastidi (״Ma$oudi;‘, les Prairier d’or etc.) Th. I p 386 ff. übersetzt und mit wenigen Anmerkungen begleitet. Ein näheres Eingehen auf den Inhalt wurde zu weitläufigen Erörterungen führen.] Der Greis, der Dieses erzählte, gehörte, wie alle Kopten Egypiens. zu der Sekte der jakobi tischen Christen. Ahmed. Ibn Tulun befahl eines Tages einem zu dieser Versammlung zngelä&aenen Philosophen, den Kopten über die Beweise der christlichen Religion zu befragen. Auf die Prägen, welche ihm gestellt wurden, gab der Greis folgende Antwort: ״Den Beweis für die Wahrheit des Christenthums finde ich in dessen Irrthümern und Widersprüchen, welche der Vernunft widerstehen und den Geist empören, so unzulässig und verwirrt sind, sie Weder kann die Zergliederung sie befestigen, noch die Discussion sie beweisen. Wenn die Vernunft and der gemeine Geist sie einer strengen Prüfung unterwerfen, so begründet kein Beweis ihre Wahrheit. Da nun so viele Volker, so viele mächtige, durch ihr Wissen und ihre Weisheit ausgezeichneten Könige den christlichen Glauben angenommen und sich dazu bekannt haben: so darf ich' schlieesen, dass, wenn sie es trotz aller Widersprüche, von denen ich sprach, angenommen haben, ihnen evidente Beweise, Zeichen und ausserordentliche Wunder, ihre Geber״ zeugang für diesen Glauben bewirkt haben.*1 Der Prägende verlangte* dass er die Widersprüche d$s Christenthums angebe, ״Kann man sie verstehen**, versetzte der Greis, ״öder ihre Grenzen kennen? Solche sind: Die Lehre von Gott in drei Personen und von drei Personen in

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