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Hebraeische Bibliographie · 1869-01-01 · No. 49 Januar-Februar · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band IX. 1869
Issue
No. 49 Januar-Februar
Date
1869-01-01
Page
[Seite] (sequence 21)
Language
German
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*0 ע5 Schemtob ben Jakob und tön Buch w Schemtob b. Jakob Ibn לייא© aas Toledo war 1385 in Segovifi, wo er das Experiment eines, von den Joden אבן מקל genannten, petrifieirenden Brunnens machte (Cod. Par. 790). Später finden Wir ihn als wandernden Abschreiber kabbalistischer Schriften in Griechenland, nämlich Ende 1401 in Negroponte (das. 790,* nnvpQsbk 1403 in Salonichi (das, Stück 2), Ende 1404 in Möäon (ein einziges Blatt, einen kabbalistischen Kreis der Sefirot' und Gottesnamen enthaltend, offenbar das letzte eines Buches; welches er für eige•׳ nen Gebrauch cppirt und mit Monogramm gezeichnet, enthält Cod; München 119), 1415, am Podagra leidend; in Philippopel (Cod. Uri 372, s. H. ßibliogr. Ti, 87)*). Bartolocci - nennt ohne Quelle einen kabbalistischen Autor Schemtob ״aus Fano“, welchen Wölf (I p. 1129) mit dem unseren combinirt; hingegen emendirt De Rossi (zu Cod. 1138,* vgl. J220,* 1230,a) de Faro in Spanien oder Portugal“*); מעיר פארו• lesen auch : Ood. Almanzi 298 **, Cod. Stern 18 (Perreau 184,“ nach Mittheil, desselben vom Mai 1868) und ein alter verkäuflicher Pergament!• Codex (f. 37), welchen ich an einem anderen Orte beschreiben werde, und vorläufig mit Sch, bezeichne. Diese Hss.enthalten ein s. g. ספר הייחוד, Über dessen Umfang, Anfang und• Ende Wir von de Rossi Nichts erfahren. Die Hs. Benzian 50 hat die Ueberschrlft mit dem Aütoraamen nicht; eben so das הייחוד Tlö in der Hs. Münehen 37 f. 71b — die mir leider nicht mehr vorliegt, — wo noch, der Anfang modificirt ist; man liest dort anstatt der Anfangsworte: ' שאחד; מכתת רגליך ממדינה למדינה, לישא וליתן בחכמה ובבינה תזכה wi folgende? - אנחנו גכנסום לשאילת© [«"ל לשאילותיך?]: ־בתכמה ונדנה מכה} dann überall: 2להקביל פני שגמה, ובדעת הקו האמצעי תהיה דבק ועומד כחפצך, והשם אלהיך יר. diesen Worten möchte man ebenfalls einen wandernden Literaten erkennen, der seine Copien nicht zu Eude bringen konnte, wie sich zeigen wird. Aber wie vereinigt man Ibn Pulia (?) aus Toledo mit aem Homonymus aus der Stadt Faro? Die Autorschaft des Letzteren wird aber auch anderweitig mehr als fraglich. Carmoly (Hist. 117) behauptet, dass Schemtob ben Jakob, ״ausgezeichneter Arzt“ (!) au» Toledo, ein Sefer ha-, Jiehad (sic) verfasst, welches siöh in Paris, a. f. 268, finde. Davon weiss der neue Catalog unter 799,״ kein Wort. Der Codex enthält nur ßl. 261—66 (also 50 Bl.) einer, auch am End« defeeten Hs., und ein 0׳ הייחוד auf Bl. 21 ff. — also 30 Blatt stark?! Die Blattzahl de3 letzten Stückes und der Hss. im Ganzen giebt dieser Catalog nirgends ausdrücklich an, und wir sind hier nur durch "die fragmentarische Beschaffenheit der Hs. in der Lage, ans dem Um fang des Ganzen auf den des letzten Stückes ZU schliessen "1 ————— * 4) Ueber den Inhalt dieser Hs. habe ich leider nicht• Näheres notirt Wenn ich mich recht erinnere, so ist er nnrallständig und in eitlem Zustande, der mir bei einer flüchtigen Ansicht eine schnelle Orientirung nicht gestattete. 2) Ueber den zweifelhalten Drockorfc שארא *• Zedner, uatalog S. 799.

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