Mannheim
Compact Memory

Hebraeische Bibliographie · 1865-11-01 · No. 48 November-December · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VIII. 1865
Issue
No. 48 November-December
Date
1865-11-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
76% known words query
IRI
…/2249537-7176866-7176875--1247-2250744
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

144 hujns contendit in occidentem, ad Muazzum Lidinilla, eique auctor fuit, ut Aegjptnia peteret. Postquam autem Muazzus Aegyptum est iugressus, praefecit eum tributo: cujus inspectionem habuit donec eum constituit Consiliärium. Tempore [vielmehr dfcf] auflm obitu ejus, vectum fuit AZizüfc domum ejus, et öravit pro eo, ac luxit aitqüe deflevit enm, et merebatur utiqüe istüd. 2. Bar-Eebratw# (1285-99) p. 332 (lat. p. 219 Poe*) erzählt als ein Beispiel der Mildedes Aziz: es habe ein Satyriker einst satyrische Verse gegen Jakob und den Secretar Abu Na‘sr gerichtet, ־worin er ersteren anredet: . . Löse die Bande (עךי) dfer Regierung dem Wezir, Du wirst Dir schönen Dank und Preis von ihm erwerben. Gieb triid nimm! Furchte Niemand! Der Herr des Schlosses ist nicht im Schlosse, tiiftd weisö nicht was man mit ihm will, und wenn er etwas weiss, so wird [will] qf’s nicht Wissen! Der Wezir beklagte sich darüber bei Aziz und reditirte ihm das Gedjcht. Dieser erwiederte: Wir sind Genossen in der Satyre', sei mein Genosse in der Vergebung. ~~ 3. Abulfeda (1328), Annales II, 540, erzählt: Dscha’afer war dem Khalifen Aziz sehr vertraut (מואטן) nnd nahestehend. Aziz hatte einen Wezir, genannt Ibn כלס (ÄAbu Calas“ bei Reiske!) dieser war auf letzteren eifersüchtig * und nach dem Märtyrattode des Abu! Kasim [372 H. 7Z 982] deutete Ibn K. an, dass Dscha’afar mit der Verwaltung betraut werde. Es saüdte ihn also Aziz nach Sicilien, und Dsch. reiste dahin gegen seindn Willen nnd blieb dort bis er im J* 375 (986) starbv Die Worte in Reiskfe’s paraphrastischer TJebersetzung: effecerat suis artibus . . . fonhidandus 8ibi et intolerabilis aemulus, qua liberari cupiebät stehen nicht im Texte! Amari ($tvria det IMusulm. di Sic. II, 330) nimmt die Angabe Abulfeda’s nur zweifelnd auf: Jbn Kelim (so!) vizir del califo, st adombrava forte etc. £s fblgeti ntintiiehr einige Daten ätis der Literäturges chichte. t 4. Aus dem Arifel Muhammed'b. Abd Allah b. Mus. b. Abdor-Räbmän e\-Otaki •) (ןןר1קי) des Rift), welchen Caairi I, 432 unvollständig mittheilfc, und Hammer V, 520 n. 4491 äu&züglich und uncorrect. wiedergiebt, nach dien, nur wenig abweichenden H$S. Berlin Bl. 114b, München Bl. 106. Dieser Gelehrte nnd Schriftsteller auf verschiedehen Gebieten3 4 5 6), aus Firjab stammend, in Aegypten, zuerst Astronom bei Abu Tamina el-Kirwani, der sich Aegyptens bemächtigte *), und den Herrschern nahesteherid, big kür Zeit deS Aziz, hatte eine' Geschichte oder Chronik Verfasst, in welcher er, nä6h dfer Weise der Geschichtschreiber'; auch der schönen und edlen Thateii der Qmajjädeii und Abbassiden gedachte — (was den Fatbimiden in Aegypten nachtheilig sein konnte). Jaküb ben Killis (כלס *n den HSS<), Wezir des Aziz, fand etwas derart, und Zeigte es dem Letzteren an, im J. 377 (987/8). Er [d. h. Aziz, nicht Jakob] schalt daroh und drohte dem Otaki, dem Verfasser. Die HS. M. fährt nun fort: ״Der Wezir versammelte die Leute in seinem Hause, und redete sie an, und ^adeilte den Otaki.^ Derselbe zog sich daher in seine Wohnung zurück, sein Landgui und sein Stipendium wurde ihm genommen, Und er blieb in Zurückgezogenheit arid TJügnade bis zu seinem Tode im Ramadhän 385 (995). 6. Äüs Ibü Abi Ö‘s£ibia, Kap. X (HS. Berlin 1 Bl. 216) Art. Ahmed b. Müh. il-Beleäi%) y d. i. Abu’l Abbäs A. b. M. b. Jäh ja. Dieser Verfasste für den ״Abul 3) So liest Lobb el-Lobab p. 176, Suppl. p. 164. 4) Sein gr&mmat. Werk hat den Titel כתאב אלסבב לעלם אלערב, das seines Zeitgenossen [Husein] Ibn el-Muheddsib, Secretärs des Fiscus: ^לסבב לחצר 5לאס אלערצ (ander• E. Kh. III,‘ 575 n. 7002, V, 93 n. 10170). In Flügel’• Gramifa. Söhülen Abth. I sind beide Autoren noch nicht zu finden. 5) Das ist kein anderer, als Muizz, während Hamnier ünSerü Otaki (״Itki״) Abu Teinina vbii Kaircwan als Astronom zu Kähira arigestellt“ sein lässt! 6) Diesen Art. citirt Reiske zu Abulfeda II5 768 A. 348, und erwähnt ihn auch im Vera: (Of)p> tned. p. 50 u. 41); Wüstenfeld * ,S. 137 ü. 44 identificirt ihn wahr* scheialich mit n. 44 Abu Dschaafer .. . Ibn Abu’l 'אשעון (st. 970^ Beledi fehlt

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.