Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VIII. 1865
- Issue
- No. 47 September-October
- Date
- 1865-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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121 aus denen einer der Ausgezeichnetsten.(!) der Kaid Ebul fotuh Fadhl b. S8aiih nach welchem (ein Ort) im Gebiete von Dschise18) der Hafen 19) des Kaid (.Minijetol-Kaid) [Fadhl] heisst. Jacub der Wesir heherrschte20) sein Haus, und bildete sich eine Leibwache mit Schilden(!) und Waffen, um dasselbe wurden [Lebensbedürfnisse] Esswaaren aller Art [und Kleidungsstücke] verkauft;, dieses Haus stand [wie man sagt, in Kahira] an der Stelle, wo die Medrese des Wesirs Ssafieddin Ebi Mohammed Abdallah [ben Ali], bekannt als Ihn Scholcr (gegründet ward)מ), und das Quartier, welches zu Kairo den Namen des wesirisehen führt22), hat ursprünglich von den Wesiren28), welche dasselbe bewohnten, den Namen. Der [erwähnte] Wesir Ebalfadhl Ibn ol-Forat21) trug ihm (zur Zeit Kafur’s) alle Rechnungsgeschäfte vor, und sasa im Kreise desselben25) bis zurZeit, wo26) (er denselben nach dem Tode Kafurs ins Gefangniss werfen liess27). Viele Dichter sangen sein Lob. Solche Lobgedichte finden י sich28) im Divane des Ebu Hamid Ahmed 18) "והי'בלידה באלאעמאל אלג׳יויה" מן אלדיאר אלמעריה. 19) Landgat, nach־ Hammer selbst VI, 661 n. 6311. 20) Ordnete an die Befestigung oder Beschützung (שרע עי חףןןזין) seiner Wphnuhg und der seiner Dienerschaft durch Waffengeübte (?דרוב)> ' Satelliten,־ Waffen und Apparate, oder Vorräthe (ערה״). 2*1) Welche der malakitischen Secte ,angehört. 22) Am Eingang des Thores Saada. 23) Vielmehr: von seinen Leuten (א3חאבה). 24) Kam des Morgens und Abends zu ihm und ... die Rechnungen derjenigen vor, deren Verrechnung er beabsichtigte, und verliess sich darin auf ihn. 25) Meistens hielt er (Jakub) denselben zur Tafel zurück, und derselbe speiste mit ihm. . 26) ״Ihm das durch ihn geschah, was oben erwähnt worden.“ 27) Die Verehrung des Jakub war gross und seine Freigebigkeit überströmend. 28) Sah ich ... dessen früher erwähnt worden, und ich fand [dass] die meisten seiner Lobgedichte auf den erwähnten Wezir [gedichtet sind], und, in der Kasside, deren Theil ich in dem betreffenden Artikel mitgetheilt, lobt er den erwähnten Wezir. — Ich gebe hier die Stelle aus dem Panegyricon des Dichters (st. 1008-9) nach der engl. Uebersetzung Slane’s (I, 117): ״Der Wezir hat auf der Erde keinen Feind des Aziz übrig gelassen, dessen Gluth er nicht gedämpft. Er wagt täglich den Krieg gegen die Abwechslungen des Glücks und die Angriffe des Unglücks, indem er‘reichliehe Gaben austheilt. Seine Hand würde mit Schimpf bedeckt sein, wenn Geiz sie zwänge, zurückzuhalten; es ist eine Hand, gewohnt״den Angriff zu erneuern im Kampf der Freigiebigkeit. Durch seine Grossmuth ist die Zahl der Feinde des Aziz vermindert und der Freunde gewachsen. So wirkt die Hand des vorzüglichen Mannes, Tag und Nacht, Gutes und Uebel [an den Feinden]. Wähle ihn also zum Patron; Niemand ist sicher, der nicht sucht seinen wohlthätigen Schatten, seinen grossmüthigen Schutz. Wenn Du ihn nachdenkend siehst, mit niedergeschlagenen Augen und Gedanken gerichtet auf einen Vorsatz; so wird sein rasches und unterscheidendes Urtheil nichts im Busen der Zukunft unerforscht lassen. Nicht eine Stelle auf der Erde giebtfs, deren Gränzen nicht sein Geist umfasst. Möge Gott seine Macht vergrossem, möge er ihn selbst vor der Furcht des Unglücks bewahren, und ihn befreien von der Nothwendigkeit aller Vorsicht.“