Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VIII. 1865
- Issue
- No. 43 Januar-Februar
- Date
- 1865-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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17 742] Es liegt mir zum ersten Mal ein Exemplar des Maase-Buctis vom J. 1602 vor, welches für das Brit Museum erworben ist, und anderswo genauer beschrieben werden soll.«) In der gereimten Vorrede bemerkt der ungenannte Vf., dass er es für fromme Weiber zusammengetragen, es, könne aber auch ein Hab und Hebezin daraus, lesen/und lernen. ״Darum ihr liben Mannen und Frauen, leient ihr oft daraus so wert ihr drinnen be~ hauen (ביהויאן), nnd nit zu leinen aus ביפר פון קויאן (s*c) ד 1עם) nnd von Ditrich (דיטריך **c) von Bern *) und kleinster UUdabrant sollt ihr euch nit tun müen (מיאן), nun es sein wärlich eitel Schmitz,, sie geben euch nit Warm noch Hitz, ach sein sie nit göttlich derbei1, ihr bedürft wol as eüchs Gott verzeih, unsre ספרים (Bücher) schreiben es ist ein Sint (Sund) as ein Haus * zu leinen an den heiligen Schabbes daraus.“ Lange vor und auch nach ihm treten dieselben Tendenzen, aber niemals mit vollständigem Erfolg auf; wir erinnern nur an Ibn Sahula und Kalonymos (״Manna* S. 113). A,uch unser Vf. des Maaseb. konnte sich nicht enthalten, zwischen seinen Erzählungen aus dein Talmud die sehr zweideutige Geschichte von dem ungcrathenen ,Königssobn (n. 207) aufzunehmen.! Von dem fremden Ursprung anderer wusste der gute Mann vielleicht Nichts.•) * Wir dürfen wohl diese Erörterungen in dem Resultate zusammenfassen, dass die vorhandene Literatur durchaus nicht ein! höheres Alter des Jargons beweise, vielmehr als Argument gegen dasselbe gelten• könnte, und dass die angeblichen Beweise des Vf. sich &uf dieElemente ,alter.Gauneryocabulare reducireni Ueber diese* und die speziellen sprachlichen Aufstellungen werden wir im dritten und letzten Artikel handeln.] NTOLIDEKEI, (TH, Beiträge zur Kenntniss der Poesie d. alten Araber '*j3. 1 IIänn<?v<*rs Bümpler 1864. (224 S.); [742] {Eine Reihe von Abhandlungen, worunter (S. 52 f.): ״Die Gedichte der Juden in A^rftbien“ (vgl. Geschichte d. Korans S. 124), worin auch die Stellen aus der Hämasa des Bachtexi mitgetheilt sind, welche mir Wright im Jahre 1853 abschrieb (HB. II, S. 22); die £181 erwähnte 11h Namen WarakaV steht p. 363. Es werden hier besprachen Sara (S. 53), Kd ab b. Sa’ad (S.54)*),־der bekannte Samuelb. Adijades- 6) Ich .bemerke nur, dass es ein Nachdruck scheint, da der Titel ausdrücklich 300״ und etliche“ Maasim verspricht, während nur 255 gegeben sind. Die Geschichte von der Geburt Jehuda Chasid’8 (Serap. l. c. 'S. 70) steht hier nicht.' , j 7) Wahrscheinlich: ״Buch von Kühen,“ vielleicht das nKuhbuch^u (wovon kein Exemplar bekannt ist* vgl. Catal. p. 1252). ׳ 8) Nach der Melodie ״Dietrich von Bern“ ist in Basel 1599 der Wettgesang des Weines Und Wassers von Elia Loanz gedrückt, mit welchem der lateinische in Cod. Digb. 166 in der Bodleiäna 811 vergleichen wäre. 9) Z. B* die Geschichten von Salomo n. 196-8, aus משלים של שלמה {Catal. p. 624 ri, 2, 4, 5 hier Saul) u. 214; zu 217 (Koh. 10, 20) vgl. Die Kraniche des Ibikns, n. a. m. 1) Andere Lesart für ben Asad? Weil, Muhammed, S. 160. 2) Aeltere Quellen über Säihuei sind gesammelt im Litbl. 1843 S. 189, wo noch zu A; Z. d. J.‘ hinzuzusetzen 1838 S. 11. * Seine Gedichte finden sich ausserdem bei Erpen p. 358, Schullens ., Antliol. •p. 458; Fragmente hei; Wenrich, de poeseoS etc; Pi175 ,165 ״; bei JRückert, Amriolkais, 1843, S. 10.1 (vgl. Mäkamen des Hariri 1837 S.184; 2, Aufl, S.251; Sahbatbl. 1846 £. 27a). Aus Mckert's Hamasa S. 22 abgedr. Litbl.־ VII, 691; Fragm. bei Schäkrastani, Haar brück er II, 10j ob die hebr. Uebersetzun^ in 26 כוכבי יצחק S.66 wirklich ״aus dem Arabischen“ geflossen, lasse ich dahingestellt. Zwei Sprüche bei Thäalebi, der vertraute Gefährte, deutsch bei Flügel S; 244. Bas Gedicht der Ascha über die *,Treue Samuels“ aus Thaa- Mfs Buch der Stützen n. 16,3 bei Hammer, DM. Ztschr. XV, 293. Vgl. auch Ibn CJjutllikem 11• 841 ed. Wüstenfeld; Hammer, Litgesch. d. Arab.I, 534; Caussin de Perceval, Essai :sur l’Hist. etc. p. 322, bei Dozy, Rech er ch es ed. I, pf 521, u. Gr ätz V, 1Q2.: Rapoport, Erstlinge 1824 S. 74 Anm. 1, hat den Namen Adija durch אחזיה übersetzt — Unser Samuel ist der ״ Gassani“* dessen Divan bei Hagi Chalfa III, 285 n. 647 (VH, 1210 b. 7893) erwähnt wird. 2