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Hebraeische Bibliographie · 1865-01-01 · No. 43 Januar-Februar · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VIII. 1865
Issue
No. 43 Januar-Februar
Date
1865-01-01
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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mftdenheUigen Schriften, ־und;deren Sprache möglichst in Verbindung zu bringen ümd dabei Mfeien, Cultur (?) and JIo!ffnUDg;des Jgdeathams in jalter Uifcprünglichkeit aufrecht zu erhalten." In der. Anmerk, heisst es freilich: ״Doch mögen Handschriften genug vorhanden *sein, die weit über die Erfindung der Buchdruckerkunst hinaufreichen.״; per Vf׳ erinnert. ap;das*, von mir iip Senipeupa 1§4B alsNachtrag zu der Zusammenstellung f v.°n j.-d. Druckwerken versprochene VerZeichniss von HSS. und jm ^diet *vaticapischep Wörterbücher“ (eine verzeihliche; XJngenaUigkeit), bei Zunz; (hier S. 20h A;;2* ygl. auch S.,45). Aber die Yermuthung in ,.der' Anmerkung ist eben So unbegründet:/, als die •entgegengesetzte Behauptung, des Textes.' Ich. habe •im SerapeuaN« 3r7 rejn, ■ Verzeiebniss * der :ip^Mapuscriptep vorkommepäen j:.-d. Schriften gegeben,-’und' soll hier nur auf die Stelle (S. 38) hingewiesen werden , weiche für die Altersfräge ’ entscheidend ist Von ungefähr 60 Codicibus kommen 20, auf die •Bodleiaba u. 8 auf München, die ich aus Autopsie, kenne» 10 Hamburger sind genügend beschrieben;* die ersten bestimmten ]Da^eii gehen nicht über den Anfang des XYI.Jahrb. hinauf $ Levita’s Bavo, (worüber 8* Jahrg. ig62 S,. 22) vom J. 1507 nennt bis jetzt das.älteste 8icl»ere Jahr , und in/dieser gereimten '!Bearbeitung eines italienischen Romans* ist nur bei flüchtigem;Blättern kein hebr. oder specifisch jüdisches, Wort aufr gefallen. /; \\* ,׳ *4. ' י t ,.*י ' , , V - . . . . ' ‘ .‘־ י: ־ . r; i Der Vf.' behauptet lernet (S. 2fi9), es habe ״bei• weitein weniger״,die Rücksicht auf: da'8 weiblicheGeschlecht, die Tugend und das niedere j. Volk,,;. als ► die Rücksicht auf ,das eindringende ״ deutsche •Element״, welchesdern jüdischen Abbruch zu thun drohte,* und der Erfolg der deutschen Volkspoesie und 1.der Luther’schen Bibelüber- Setzung' die Bearbeitung hebräischer Schriften ,in der bereits ausgebildeten jüdischen Sprache herrorgerufen, die sich den Uebersetzerp, meistens Rabbinern, aufdrängte. Hier] ist etwas• Wahres unten vielem Falschen * und Unklaren f wie namentlich sein deutsches’ Element, welches er; aischristliches nicht bezeichnen konnte, weil die jüd1. ׳Literatur aus specifisch jüdischen Tendenzen entstanden sein, die specifische Sprache achbn׳ längst bestanden haben soll. Auch die Bearbeiter und Uebersetzer der bebr. ßchriften und pationälenStoflewaren gerade höchst selten Rabbiner oder aUch־ nur Talmud * Gelehrte, Wie 2r. B. das halachische מ Weiberbuch״ ursprünglich einer ״Rebe*in״ (Rabbrner־Fräü)f bCigelegt, von Benjamin aus Grödno' Umgearbeitet wurde (vgl. HB. VI. h 264 , VII n. 507 , Serapeum 1. c. n. 411t). Die Beziehung auf Frauen, junge Leute und Ungelehrte tritt um so scharfer hervor, als sie es grade waren, .welche an der deutschen Volkspoesie Theil nahmen, für welche man Romane und Licker zunächst einfach mit hebr• Lettern umschrieb, *) Diese nicht unbedeutende Zahl vön Schriften,. die man ip ihrer ältesten Gestalt kaum jüdisch-deutsche nennten darf, scheint der Vf. "nicht näher zu kennen, und wenn er (S. 210) die jüdisch-deutsche Literatur in die,4eutsche Volkspoesie eindringen lasst, so ist der Ausdruck ümzukehren; wobei freilich zu beachten ist, dass manches deutsche Volkshuch aus mörgenläudischen Quellen stammte, welche bereits früher in die hebr. Literatar eingemündet hatten.•) Es kann eine gründliche Besprechung dieses Weitgreifenden Thema’s hier nichtbeabsichtigt sein , über welches die hiesige Akademie durch von der Hagen ■ •* ׳ ‘ ' 1 ' ׳ ' :; ' :־ *־ ־ , ־־ ' ,־l * * ‘i , ' # ii ׳' ־ ־ ׳ ד ~; 2) Ich erwähne beispielsweisenur die HSS, Mün<jh. 100 (Lil. 99), wdrift Edlen- Spiegel ׳ (Serapeum ,1. c. 11. 388)״, sieben weise -Meister (das.* n. 399, wo auch zwei Erzählungen daraus riachgewieseh), Kaiser. Octavianus (das. n. 413)," und Münch. 100, wo da? Buch der Weisheit (Kalila; u, Dimna, das. p. 392), sammtlich aus deutschen alten Drücken. ' , . ... בן המלך והגדה; vgl: ^ahrg. YII? 48 u. ,$VrÄ/?. n. 393. — In ,Bezog auf meine dortige Anfrage bemerke:' ich jius einem, für das Brit, Mas., erworbenen Exempl. dep ,Ausg. 176? Folgendes .aus dem Titel; המלך .. ועל דרכיו אןך ^|יךן P •ונדפס ־פעם שנית וואנזבעק •וכעת נעתק עיי איי,זק ה:ומכוך4 םק״ק.,.אום3אך בדפוס,.. בייארהעפר. בשנת והחכמה ר1מיה:אחבעליי*, % enthalt 3 u. kTibI., zuletzt nennt sich im Acrost. der Setzer Jospe b. Salomo. Das Datum des Fürther Nachdrucks 1783 ist תחיה את בעליה

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