Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VIII. 1865
- Issue
- No. 43 Januar-Februar
- Date
- 1865-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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12 [736 SCHWARZ, P. Anekdote als Characterbild aus dem.Lebeu idegDr, GL Brecher. 8. Prossnitz. Selbstverl. 1865. (15 S.) [786] [In Knittelreimen, bei Gelegenheit des Festes, 8. N. 723.] TORRE, (Deila) L. Nuovi studj Sulla Donna israelitica. 8. Padoväי coi tipi di A. Bianchi 1864. (44 S.) (Edizione di 15Ö eseiüpl.) {737] [Bei Gelegenheit der Hochzeit einer Tochter giebt der Vf. eine weitere Ausführang der, im Educatore 1857 erschienenen, gegen Gabel la’s CuUo detta dortna in der Rivista veneta gerichteten Artikel über die Stellung der jüd. Frau. -־־ Bei dieser Gelegenheit erwähnen wir die Vorträge des hiesigen Docenten Em. Friedberg, Ehe und Eheschliessung 11. s. w. (1364), in welchen (S. 10) behauptet wird, * dass, die Kirche ״die orientalische Missachtung des Weibes, den alttestameniarisciien Priesterstandpunct (!) in der ängstlichen Scheu aussprach, womit sie jede Annäherung der Frauen an das Altar,, jede Berührung heiliger Gefässe Und Gewänder durch weibliche Hand als Entweihung betrachtete.“ Der Weiberkauf war bei Griechen, Römern, Deutschen und Angelsachsen das Ursprüngliche (S. 43). — In einem Vortrage des Prof. Pirchotv über die Erziehung des Weibes für seinen Beruf (Nat.-Zeit. N. 161 v. 1. März)!fest mäh: ״Die hochsteh Leistungen der Familie ohne-Anlehnung an den Staat finden wir bei den Juden, und daher war es diesen Vorbehalten, durch ihr feines Gefühl für jeden Fortschritt bis in die neueste Zeit hinein nach allen Richtungen hin anregend zu wirken. Es ist ein Gluck für die Menschheit, dass, das Christenthum aus dem Judenthum hervorgegangen und so die Heiligkeit der Familie mit in die Weit hinüber gebracht hat. Das Griechenthum konnte diese nie ganz herausbilden, denn es kannte die Mutter nicht. Die Mutter aber ist der Mittelpunkt iind die Verr treterin des Hauses“.— Der Recensent v. U. Fr. Grau7*: Semiten und Indögermanen in ihrer Beziehung zu Religion u. Wissenschaft (8. Stuttgart 1864) im Centrallil. S. 259 behauptet, ״dass die Werthschätzung des Weibes und damit des Menschen als solchen, lediglich (!) durch den germanischen Geist zur Geltung gebracht ist und erst hierdurch der Begriff der Familie in seiner für das religiöse Leben so durchgreifenden Bedeutung der Welt zum Verständnis* kommen konnte.‘'-«- Man mochte fast an der Geschichte verzweifeln, wenn man solche allgemeine und entgegengesetzte Behauptungen liest.] ,י WASSERTRILLING, H. Basis, Entwicklung u.: Höhepunkt des Israelitenthüms. Predigt. 8. Creutzburg, Thielmann l864. (3 Sg.) [738] [WEDER.] Bericht und Anträgeder Komnrissroäsminderbeit an den Grossen Rath betr. das Gesuch um hoheitliche Anerkennung einer, israel. Kultusgemeinde in St. Gallen. Vom 29. October 18648 ״. (St. Gallen), Dr״ v. Zollikofer (31S.) ‘ ,[739} [Vgl. hierzu HB. VII, 619.] (M. Kg.) WETTE, M. W. L. DE, Lehrbuch der hebräisch-jüdisch. Aarchaeologie mit einem׳ Grundrisse der hehr.-jüd. Geschichte. 4. Aufl. bearb. von f. J. JtaeMiger. Mit 2 Tafeln. 8, Leipzig, Vogel 18644׳ (XIV, 442S.; 2};Thlr.) ‘ [.740] [Dieses Werk gehört zu den Lehrbüchern, welche a!n Beginne ׳einer Studienperiode verfasst, eine Zeit lang unentbehrlich, dann unzureichend, aber doch nicht! ersetzt sind. Umarbeitungen von fremder Hand bringen nur Zwitter za Tage, die nach keiner Seite hin genügen. Es war also im Princip richtig, dass der Herausg. nur wenig umgestaltete, meistens die Literatur ergänztedoch vermisst inan ein Zeieben für das Eigenthum des Herausgebers und ist die Ergänzung namentlich in § 7 Josippon, § 9 ״der Talmud nnd die Rabbinen“ nichts weniger als befriedigend; den Art. T&hüud von Pressei in Herzog’s RealencykL, auf weichen hier verwiesen wird,