Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VII. 1864
- Issue
- No. 41 September-October
- Date
- 1864-09-01
- Page
- [Seite 115] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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111 (Z. G. 362) nachweist 2)v und kann ich bei dieser Gelegenheit nicht unterlassen darauf hinzuweisen, von welcher Wichtigkeit die von Zunz gesammelten Formeln sein können: — N. 57 hat der Abdruck בתר (oder כתר?), Hr. N. übersetzt (trotz des Fragezeichens bei 4630 (דתרל; ich halte das ל für eine Abbrev. von לפרט ^Jer für den Custos des 52) ליצרהc) in der letzten Zeile. Die paläograpfaiscfae Seite der Inschriften wird beim Mangel an altem Material eine schwierige bleiben;י obwohl schon der Gebrauch der Quadrat- Schrift Anstoss erregt, abgesehen von der Sprache (vgl. Jahrg. VI S. 103 N. 281). Nach Levy (Jüd. Münzen, S. 145) war die Quadratschrift, wie wohl nicht ausschliesslich, ״schön im II. Jahrh. nach Chr.“ im Gebrauch; der Abdr. 2 (angebl. 30 n. Chr;) bietet zwar das Schin mit sehr kurzem drittem Fuss in schiefer Stellung, dem nächsten Uebergang zum rabbinischen Schin, von welchem es sich in einzelnen Abdr. kaum unterscheidet, und genügt daher die Gestalt des vollständigen Dreizacks, welche allein in der angebl. Aera der Malrakier vorkömmt, (N. 35 Taf. V 1. Z.), um hier eine andre Hand zu erkennen. Jenes Schin findet sich aber sowohl in der Inschrift der babylonischen Schale, welche Levy (Jahrb. f. Gesch. II, 271, vgl. 294 u. 267) etwa in das ׳VII. Jahrh. versetzt, als auch in der palmyrenischen Inschrift v. J. 569 Alex. (= 257-8). Hr.Dorn führt nur den Aufsatz des Hrn. Goebel ein, dessen geologische Untersuchung kein wesentliches Moment für oder gegen das Alter zu ergeben scheint (s. namentlich S. 140). Hingegen begründet Hr. Kunik seine gerechten Bedenken von NeHem, deren eines ich oben durch die Form des ש unterstützt habe (wenn er selbst sich nicht schon etwa früher darauf berufen hat).. Ein anderes ist von dem tatarischen Namen Tochtamisch hergenommen, Und seine Anschauung (S. 154) ist im Allgemeinen eine richtige, während Chwölsöhn (a. a. Q.) an dem ״echt tatarischen Frauennamen סורגלין Sewrergelin d. h. liebende Braut“ keinen Anstand nimmt und das isolirte פרלק auf פרנך (Pharnaces) zurückführen will. Zu den Erfindungen der Karäer zähle ich auch die Namen 'Acha und Mocha, deren erster mit Nissi identisch sein soll (S. 158). Wenn uns aber Chwölsöhn zuletzt versichert, dass an der Echtfieit der Steine nicht zu zweifeln sei; so wird er.es uns nicht verdenken können, wenn wir dabei unwillkürlich an die altbabylonische Literatur erinnert werden, deren Echtheit Chw. hoch heute aufrecht erhält. Eine mathematische Handschrift. Eine HS. in Privatbesitz zu Meseritz, über welche in המגיר S. 220 die Gelehrten befragt werden, enthält! 1. טיאוריקא נקרא מהלך חכוכבים auf Verlangen des Salomo Cavallero (1(קבלייר) um 1460 [aus dem Latein.] übersetzt von Ephraim Hisrachi. — Zwei berühmte Schriftchen, betitelt Theorica Planetarum, existiren in dop- *) Vgl. CatsU. Codd. kebr. Lugd. p. 81: טעבן י יי) Ber Arzt Sal. קבאליירן wollte im J. 1533 in Salonichi das 1111־01 תכנית des Bedärschi ediren (Catal. p. 874).