Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band VII. 1864
- Issue
- No. 37 Januar-Februar
- Date
- 1864-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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2) Elasar b. Samuel aus Verona, Zuhörer R. Isaac’s, der Grossvater des Philosophen und Arztes Hillei in Forli, welcher ihn Gaon nennt. Seiner biblisjphen Erläuterungen gedenken cod. Turin. 124 und cod. Rossi 255, Stellen in Samuel und Jesaia betreffend; Zidkia in 5,75,79) שכלי) und hieraus האגור (SS 102, 594, 630) fuhren von ihm rituale und halachische Sätze an. Aus אגור zitirt R. Joseph Karo zu Tur I, 59. Elasar aus Worms theilt (Rokeach 377) ausführlich dessen Gutachten in Bezug auf die Gesetzmässigkeit eines Röhrenbades mit, wovon ein Auszug bei Mordechai (Schebuot 1078 § מקואות). Endlich befindet sich in ראכיה ms. § 901 dessen Bericht über einen Schiffbruch bei Pesaro und den dadurch veranlassten Tod eines Salomo aus Fano, auf welchen Bericht sich R. Eiieser aus Metz beruft, um der Wittwe die Wiederverheirathung zu gestatten, was aber R. Eiieser halevy nicht gutheissen wollte. Auszüglich' ist der Fall von R. Ascher in einem Gutachten berührt, das nebst dem Bescheide R. Elieser’s in den RGA. von Jehuda b. Ascher gedruckt ist. Auch berührt ihn Mordechai Ende יבמות; seltsamer Weise heisst der Mann in beiden Stellen bei Mordechai: Eiieser aus Verdun, ungeachtet kurz vorher מוררונא steht. * Daher schon Mose de Trani in dem Streite mit Joseph Karo (מבי״ט n'W Th. I N. 186-188; ־ שו״ת רי*קzu אה׳יע f. 54-59), und selbst Asulai (ועד Th. I N. 23 und 39) Eiieser aus Verona yon Elasar aus Verdun unterscheiden, — welcher letztere nie existirt hat. Aus Verdun sind nur R. Jacob (cod. Lips. 6) und R. Samuel (zur Gesch. 55) bekannt.. Die meisten Handschriften, auch cod. Vatic. Urbin. 43, הפליט N.57, Cod. Rossi 255, ferner Elasar aus Worms, Elia Misrachi RGA. N. 82, שבלי in N. 5 und 75, Rieti f. 105a, schreiben ״Elasar“, und so stets sein Enkel. Eiieser haben einige ארה mss., codd. Turin 80 und 124, 73 חגיאb und 77b. Aus שבלי ms. § 247 geht .hervor, dass er mit Isaac aus Wien ebenfalls in Verbindung gestanden, auch zitirt ihn Zidkia noch in 9 §§) או״ה und 48) und in 16 §) מעשה הגאוניסb). ln einer Handschrift des או״ה führt in § 45 Abigedor hacohen einen R. Isaac טויתנא an, welches wahrscheinlich in מויגא zu emendiren ist, wahrend umgekehrt Eiieser ממודונה (Gedalja Jachia 54a) heissen soll מוירונה. David Conforte hat sogar einen Elasar und einen Eiieser aus Verona aufgeführt• 3) Elasar b. Samuel in Deutschland, der die Verordnungen vom J. 1220 mit unterzeichnet hat« 4) Im מלחמת חובה zitirt der Verfasser einer Streitschrift seinen Grossvater R. Eiieser b. Samuel, beide Männer, wie es scheint, Schriftsteller und angesehene Lehrer. Er bedient sich der Euphemie נכת״ויא und schrieb um A. 1300. Vielleicht gehört dieser Eiieser der Provence an. Verkäufliche Handschriften. (Vgl. S. 7 N. 430.) 9. Alte Handschrift auf Pergam., enthaltend 3 Ordnungen (Moed, Naschim und Nesikin) der Mischna mit dem Commentar des Maimonides und einige kleine Abhandlungen und Briefe des Letzteren, sowie die Abhandlung über Eide in 20 Pforten von Isak b. Reuben mit eigenthümlicher Nachschrift. In literarischer und kalligraphischer Hinsicht von besonderem Werthe.