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Hebraeische Bibliographie · 1864-01-01 · No. 37 Januar-Februar · p. [Seite]

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Journal
Hebraeische Bibliographie
Volume
Band VII. 1864
Issue
No. 37 Januar-Februar
Date
1864-01-01
Page
[Seite] (sequence 20)
Language
German
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1® Randbemerkungen nicht gefunden, und wenn die Chiffre אמר מ''ף einer Randnöte zu חשב האפוד bei Muscato (zu Cusari Bl. 84) unserm Mose 3F. angehört, so beweist sie — zusammen mit der Chiffre נאוכם פריצול) נפ״ת תלמיד <) in seinen eigenen Werken, dass ד״ח dem Sal. Doyen angehöre, dessen אמר שלמח דוין תלמיד) א״ש ד״ת) ich a. a. 0. nachgewiesen. So wäre denn das durch Irrthum entstandene Salomo hinterher auf andere Weise gerechtfertigt! Zu Ende der übersetzten Pariser Tafeln (Cod. Münch. 34*3 Bl. 107) bezeichnet Sal. den Immanuel b. Jakob (bl 1365) als seinen Lehrer (מורי החכס הכולל חלמודי); er hat sich wohl auch mit den Schriften des Letzteren derart beschäftigt, dass Jakob Romano das Werk שש כנפיס dem ״Salomo Talmid“ zuschreibt. Was die coiijipirte Identität mit Selamias Doyen de Lunel betrifft,, so möge hier .noch bemerkt werden, dass eiu שלמון de Lunel in Avignon den Münchener Cod. 304 kaufte, in welchem zuletzt eine Anweisung zur Benutzung der Tafeln des נשיא (Abr. b. Chijja), welche um 1350 verfasst sein dürfte, sich befindet. Abraham Jagel und sein Catechismus. Von D. Oppenheimer. Bekanntlich hatte Ab. Jagel das Schicksal, von Wolf u. A. zum Apostaten gestempelt zu werden, und der Wiener Censor wollte nicht einmal eine Widerlegung dieser grundlosen Beschuldigung von Beggio (1828) passiren lassen. Der gewaltige Umschwung der Neuzeit *und die Sturmperiode von 1848 musste erst erfolgen, um die unschuldige Notiz des sei. Beggio (ילקוט ר^״ך S. 66), dass der vorgebliche Glaubenswechsel des A. J. eine blosse Erdichtung sei, zur Oeffentlicbkeit zu bringen. Jagers, Catechismus (י(לקח טוב über dessen Ed. Pr. die Bibliographen lange im Dunkel warenי ־) bleibt eine merkwürdige und zu wenig gewürdigte Erscheinung. A. J. hat bei seiner Arbeit wahrscheinlich den Catechismus Romanus, welcher 1566 erschienen, oder die von P. Canisius 1554 herausgegebene Summa doctrinae zum Muster genommen, da demselben als Italiener schwerlich der kleine oder grosse Lutherische Catechismus (1529 ü. s. w.) bekannt war. Jedenfalls ist nun daraus zu ersehen, dass im Jahrhunderte der. Beformation, welches den meisten Catechismen wegen der strengen* Formulirung des Glaubensbekenntnisses das Dasein gegeben, auch die Juden der allgemeinen Zeitrichtung Bechnung trugen. A. J. ging so weit, * seinen Catechismus in formaler Beziehung, und so weit es überhaupt möglich war, dem filmischen anzupassen. Darum theilte er auch die Sünden in 7 Hauptsünden (6 <(מפי עברה gegen den h. Geist <׳n 4 י(ר דברים אשר שנא himmelschreiende^ (ד׳ אבו" נזיקין שצועקין לפני ד׳ ומבקשים נקמה)• Ebenso handelte er von den 3 göttlichen Tugenden: Glaube, Liehe und Hoffnung (האמונה והבטחול והאהבה)• Auch die Definition des Glaubens ist ganz im christl. Sinne gehalten: האמונה ך!וא מתנה הנחיל אלקים* בנפשותינו, אשר באמצעותה אנו מאמינים כל הדברים שאמר .לנו על ידי עבדיו הנביאים• Diese sclavische Nachahmung des christl. Catech. krachte auf die Idee, dass J. bei Abfassung seines Werkes schon heimlich . . . אל הפועל למעוט ההבנה וההכרה . Der Vf. erklärt, dass er, trotz mancher Störungen, dieses Schriftchen (אופן מעשה הקבוע דרך העשוח סימני השגה) anf Befehl des Jakob Leon de Cavaillon (יאקוב ליאון דקאווליון) verfasst habe. Die Chiffre מפ״ת zu Anfang bedeutet ohne Zweifel 11 משה פריצול תלמידn^ er" hebt meine Conjunctur zur Evidenz. * 1) [Ich habe die Bemerkungen des Hrn. O. über das ihm noch zweifelhafte Datum weggelasseu, das Buch ist zwar o. J., aber um 1595 gedruckt. Cat.'pS94. £L]

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